ASTAK Forschungs- u. Gedenkstätte Normannenstrasse e.V.  

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ASTAK Forschungs- u. Gedenkstätte Normannenstrasse e.V. (0 30) 5 53 68 54 Berlin Ruschestr. 103 10365 Lichtenberg 4.5 5 4

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Dienstag 11:00 - 18:00 Uhr
Mittwoch 11:00 - 18:00 Uhr
Donnerstag 11:00 - 18:00 Uhr
Freitag 11:00 - 18:00 Uhr
Samstag 12:00 - 18:00 Uhr
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Unzumutbar? 07.02.2020Tian S.

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„Welcome to the State Security, STASI for short! STASI, the KGB's little brother, sniffed at his people. Glamorous foreign intelligence was ...” mehr

Unzumutbar? 12.01.2020ayden8

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„Der Eintritt in dieses Museum kostet 8 € pro Person. Es werden kostenlose Führungen angeboten. Ich habe meinen Besuch in diesem Museum sehr genossen und fand die Führung sehr informativ. Ich werde auf jeden Fall wiederkommen. Ich habe viel über die Geschichte Ostdeutschlands gelernt. ...”weniger

Unzumutbar? 23.11.2019Vincent L.

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„If you're a fan of the James Bond movies, you'll be in heaven here. This is a fascinating museum on the site of the former Stasi ...” mehr

Unzumutbar? 01.10.2018Bill T.

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„Another great museum in Berlin that holds a bright light upon a particularly unsavory part of history. Very easy to access from the ...” mehr

Unzumutbar? 15.02.2015Nike

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„15.02.2015 Am 17.01.2015 eröffnete die neu gestaltete Dauerausstellung des Museums an der Normannenstraße. Das war für uns ein Anlass, dieses Museum, dessen Eingang etwas versteckt in Mitten eines Häuserblocks zu finden ist, einmal im wahrsten Sinne des Wortes unter die Lupe zu nehmen. Hätte mir vor 30 Jahren jemand prophezeit, dass ich irgendwann einmal in den Räumen der Stasi und gar im Büro von Erich Mielke, dem Minister für Staatssicherheit der DDR, umherspazieren würde, dann hätte ich ihn für verrückt erklärt. So scheint es auch einigen älteren Besuchern der ersten Nachkriegsgeneration, die in diesen Staat, dem das MfS diente, "hineingeboren" wurden, zu ergehen. Mir fiel auf, dass einzelne ältere Besucher sehr befangen wirkten. Ihre Mimik variierte zwischen Furcht, Abscheu und Hass. Es ist die tiefsitzende Furcht, die Abscheu und der Hass gegenüber dem Staat, der sich Spitzeln bediente, um sog. Staatsfeinde auszumachen und so einen Großteil seines Volkes in Angst und Schrecken hielt. Ich könnte nun aus dem Nähkästchen von Verwandtenbesuchen in der ehemaligen DDR erzählen, aber da würde ich vermutlich bei dem einen Teil der Bevölkerung Eulen nach Athen tragen und bei dem Rest Sensationslüsternheit schüren, was ich vermeiden möchte. Es ist 25 Jahre her, dass sich erstmals mutige Demonstranten Zugang zum Ministerium für Staatssicherheit (MfS)verschafften. Am 08. Januar jährte sich gar der 50. Jahrestag der Gründung des MfS. Die Stasi - Zentrale in Berlin - Lichtenberg umfasste Anfangs nur einige Räume im ehemaligen Finanzamt. Zum Schluss bestand sie aus 50 Dienstgebäuden auf einem Gelände von 22 Hektar, in denen bis zu 7000 Hauptamtliche arbeiteten. Die streng bewachte Sperrzone, in der sich sogar Kaufhäuser und andere Einrichtungen für die Mitarbeiter befanden,war auf Ost - Berliner Karten als weiße Fläche verzeichnet. Die Stasi entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einem Staat im Staate, der absolute Kontrolle über sämtliche Bereiche des gesellschaftlichen Lebens in der DDR ausübte. Sogar sogenannte Informelle Mitarbeiter (IM) und "Gesellschaftliche Mitarbeiter für Sicherheit" (GMS) bespitzelten ihr Umfeld bis in die intimsten Bereiche. Im Jahre 1989 arbeiteten ca. 180.000 IM oder GMS für das MfS. Das Erstellen von Persönlichkeitsprofilen der "Zielpersonen" war Grundlage für die Zersetzung. Dabei spielten Im eine besondere Rolle. Sie gehörten oft dem Bekannten- und Freundeskreis der "Zielperson" an. Sie sollten Mißtrauen säen und Konflikte in Gruppen provozieren. Aber nicht nur auf dem Gebiet der DDR, sondern auch im feindlichen imperialistischen Ausland war "Horch und Guck" aktiv. In einer Dokumentation, die vor einigen Wochen im rbb ausgestrahlt wurde, war die Rede von allein in Westberlin etwa 2000 spionierenden IM. Die Aufgaben und ausgeklügelten Methoden und Instrumente derer sich die Sykophagen des SED - Staates bedienten, werden in diesem Museum sehr sachlich präsentiert und gleichzeitig dokumentiert. Es wird deutlich, dass hinter dem Apparat Menschen standen, die sich dafür hergaben entweder auf freiwilliger Basis oder erpresserisch erzwungen. Wer hier eine Dokumentation der Schicksale der Opfer sucht, hat den falschen Ort gewählt. Wer die Stasi in allen Facetten kennen lernen will, dem empfehle ich wärmstens die Teilnahme an einer Führung durch die Gedenkstätte ehemaliges Stasigefängnis Hohenschönhausen. https://www.golocal.de/berlin/museen/gedenkstaette-berlin-hohenschoenhausen-ehem-zentr-u-haftanstalt-d-stasi-der-ddr-8zhC/ Ich muss zugeben, dass die Räumlichkeiten, insbesondere das Büro Erich Mielkes und die Nebenräume dazu in der 2. Etage des Gebäudes 1 durchaus eine gewisse Faszination auf mich ausübten, wirkten sie doch, als habe der Hausherr sie zum Wochenende verlassen, um am kommenden Werktag in seine Dienststelle zurück zukehren. Sogar der berühmte Rote Koffer Mielkes ist ausgestellt, in welchem man belastende Dokumente über Erich Honecker fand. Nicht einmal der Staatsratsvorsitzende war vor den Ermittlungen der Stasi sicher. Die Exponate und Informationstafeln der zugänglichen Räume auf drei Etagen mit jeweils zwei Fluren sind sowohl in Deutscher als auch Englischer Sprache gehalten. Man erfährt viel Neues, Erstaunliches. Der Besuch ist sehr spannend, da einen in jedem Raum neue Überraschungen zu dem Apparat "Stasi" erwartet. Wer sich intensiver mit den Themenbereichen beschäftigen will, sollte mindestens zwei bis drei Stunden Zeit mitbringen. Es gibt zudem zwei Cafeterien sowie einen kleinen Bücher- Shop für diejenigen, die Interesse an Literatur über die Stasi haben. Der Eintritt kostet aktuell 6 €/ Person regulär (Ermäßigungen sind möglich) zuzüglich optional einer Fotoerlaubnis für 1 €. ...” mehr

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