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Unzumutbar? 23.03.2020Volker.B

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„Ein sehr schöner und gepflegter Friedhof. Viele Bäume spenden Schatten. Das Friedhofspersonal arbeitet sehr fleißig. Der Friedhof wirkt sehr gepflegt ...”weniger

Unzumutbar? 22.02.2015grubmard

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„Der Friedhof in der Friedrichsfelder Robert-Siewert-Str. führt den etwas sperrigen Namen „Friedhof der evangelischen Kirchengemeinden Berlin-Friedrichsfelde ‚Neuer Friedhof‘ und Berlin-Karlshorst ‚Zur frohen Botschaft‘“, kurz Friedrichsfelder bzw. Karlshorster Friedhof genannt. Heute gehören die Friedhöfe, die übergangslos ohne Zäune ineinander übergehen, zum Evangelischen Friedhofsverband Berlin-Südost und sind deren größter Friedhof. Die Zugänge befinden sich im Süden an der Robert-Siewert-Str. (ehemals Warmbader Str.). Im Norden wird der Friedhof vom Tierpark Berlin begrenzt, von dem er durch eine Bahnlinie getrennt ist. Gründet wurden die knapp 8 Hektar großen Friedhöfe 1902, nachdem der alte Friedrichsfelder Friedhof belegt war und die Kirchgemeinde Karlshorst einen eigenen Friedhof benötigte. Das Gelände hat mit seinen vielen alten Bäumen z.T. fast Waldfriedhofcharakter. Im Verwaltungsgebäude am Eingang hat heute die Verwaltung des Friedhofverbundes untergebracht. In unmittelbarer Nähe befinden sich das „Haus der Begegnung“ und der „Garten der Begegnung“. Eine breite Allee führt zur wenige hundert Meter entfernten Friedhofskapelle, die 1905 von Johannes Ernst im Stil der Backsteingotik erbaut wurde. Hier findet man auch einige wenige Erbbegräbnisse aus der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Neben Erd- und Feuerbestattungen hat der Friedhof auch Grabfelder für die Opfer beider Weltkriege und Grabfelder für früh- bzw. totgeborene Kinder sowie eine Grabanlage für die Schwestern des katholischen St. Antonius Hospitals. Der nördliche Teil wurde bereits zu DDR-Zeiten planiert, da die Liegezeiten der dortigen Bestattungen abgelaufen war. Erst nach der Wende begann man, auch diesen Teil wieder zu gestalten und zu nutzen. Ein kleiner Teil wurde abgezweigt und zu einem Haustierfriedhof umgewidmet. Während im größten Teil klassische Grabreihen dominieren, geht man im nördlichen Teil neue Wege. Grabfelder werden z.B. kreis- bzw. sternförmig, meist mit einem Baum im Zentrum, angelegt. Eine sehr ansprechende Lösung, wie ich finde. Bis nach der Wende befand sich auf dem Friedhof ein Gemeinschaftsgrab mit großem Grabmal für Karlshorster, die sich im April aus Angst vor dem bevorstehenden Einmarsch der Roten Armee oder aus nationalsozialistischer Endzeitüberzeugung das Leben nahmen. Ganze Familien suchten und fanden damals gemeinsam den Tod. Diese Grabstelle wurde in der alten Form aufgehoben. Statt dessen wurden diese Kriegsopfer zusammen mit anderen Weltkriegstoten auf einem Grabfeld beigesetzt, das in seinem Aussehen anderen Kriegsgräberstätten entspricht. Die Geschichte der Selbstmörder ist nirgends dokumentiert. Ich weiß es surch Erzählungen meiner Mutter und Großmutter, die am Kriegsende in Karlshorst lebten. Berühmtheiten findet man auf dem Friedhof nicht bestattet, aber wer sucht, findet doch einige prominente Namen, z.B.: Prof. Dr. Heinrich Dathe – Direktor des Tierpark Berlin Georg Knorr – Gründer der Knorr-Bremse GmbH Oskar Gregorovius - Baumeister der Kolonie Karlshorst Peter Borgelt – Schauspieler (Polizeiruf 110) Carl Ulitzka - Prälat, Pfarrer, Politiker, "ungekrönter König Oberschlesiens" Karlheinz Liefers - Schauspieler und Regisseur Hannes Hegen – Schöpfer und Zeichner des DDR-Comics „Mosaik“ ...”weniger


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