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Beim Baden einen kühlen Kopf bewahren

DLRG rät zu Vorsicht bei Hitze

Bei strahlender Sonne und heißen Temperaturen strömen Besucher auf der Suche nach Abkühlung zu den Freibadstränden, Badeseen und Schwimmbädern. Sonnenstrahlen haben viele positive Wirkungen auf den menschlichen Körper. Sie erzeugen Wohlbefinden und sorgen für eine gute Stimmung. Zuviel Sonne kann aber schnell ins Gegenteil umschlagen. Bei starker Hitze ist Vorsicht geboten. Leichtsinn und Selbstüberschätzung können im Wasser fatale Folgen haben und sogar lebensgefährlich sein.

Bei Hitze abkühlen
Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e. V. (DLRG) rät allen Wasserratten und Wassersportlern bei Hitze einen kühlen Kopf zu bewahren. Nach einem Sonnenbad heißt es, erst abkühlen und dann langsam ins Wasser gehen. Auf keinen Fall sollten Badegäste mit einem sportlichen Kopfsprung in ein unbekanntes Gewässer springen. Das kann gefährlich sein.

Wassertemperatur beachten
Die Wassertemperaturen in Nord- und Ostsee liegen zurzeit bei 16 bis 17 Grad. Flache Binnengewässer sind etwas wärmer. Dennoch ist der Temperaturunterschied zwischen der Außen- und Wassertemperatur groß. Baggerseen sind in der Regel sehr tief und nur die oberen Schichten sind erwärmt, tiefer liegende Wasserschichten sind deutlich kühler. Die Folgen: Der Schwimmer kühlt aus, er verliert Energie, die Leistung des Körpers sinkt und Krämpfe drohen. Die Regel lautet: Wer zu frieren beginnt, sollte das Wasser sofort verlassen.

Besondere Vorsicht bei älteren Menschen
Menschen über 50 sind häufiger vom Ertrinken bedroht. Ein vorgeschädigtes Herz-Kreislauf-System kann in Verbindung mit einer Überbelastung beim Schwimmen zu lebensbedrohlichen Situationen führen. Sie sollten Überanstrengungen vermeiden und nicht allein zu weit hinausschwimmen. Ein langes Sonnenbad belastet den Kreislauf zusätzlich. Die DLRG empfiehlt, untrainierten älteren Menschen, die sich im Wasser sportlich betätigen wollen, einen vorsorglichen Gesundheitscheck.

Kleinkinder vor Sonne schützen
Eltern sollten Kleinkinder im Strandbad oder am Badesee ganz besonders vor der Sonne schützen und stets im Schatten halten. Sonnenschirm und Mütze sowie leichte Bekleidung mit Schutz der Arme und Beine gegen Sonnenbrand dürfen beim Strandbesuch mit den Kleinsten nicht fehlen.

Die DLRG-Tipps für einen sicheren Badetag
Die DLRG rät allen Sonnenhungrigen, nur an bewachten Badestellen oder in Schwimmbädern die Sonnentage zu verbringen. Wer zu viel Sonne tankt, riskiert einen Sonnenstich oder Hitzschlag. Die Rettungsschwimmer empfehlen allen Badegästen, sich nicht lange ungeschützt der Sonne auszusetzen, sich nicht zu überanstrengen sowie regelmäßig und in ausreichenden Mengen nicht alkoholische Getränke zu sich zu nehmen. Bei Auftreten von Unwohlsein, Übelkeit, Schwindelgefühl oder erhöhter Körpertemperatur sollten sich Badegäste sofort an die Rettungsschwimmer in der DLRG-Wachstation wenden. An unbewachten Badestellen gibt es Hilfe unter der Notrufnummer 112.

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