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Ein Job zwischen Baywatch und Baggersee

Traumberuf Bademeister

Herr über Becken, Sprungturm und Co.
Braungebrannt, durchtrainiert und bewaffnet mit einer Trillerpfeife im Hochsitz – so kennt man das Klischee des Bademeisters im Freibad. Doch es steckt viel mehr hinter dem Beruf des Bademeisters als nur die Aufsicht über die Badegäste. Als Schwimmbadchef muss man nicht nur ein guter Schwimmer sein, sondern auch in verschiedenen anderen Disziplinen glänzen. Was viele nicht wissen: Fachangestellter für Bäderbetriebe, wie der Beruf des Bademeisters offiziell heißt, ist in Deutschland ein Ausbildungsberuf. Wer sich für eine Ausbildung zum Bademeister interessiert, informiert sich am besten auf der Website des Bundesverbands Deutscher Schwimmmeister.

Retten, Pflegen, Reparieren
Die Aufgaben eines Bademeisters in Schwimmbädern und an Badeseen sind vielfältig – vom Lebensretter bis hin zum Klempner reicht das Tätigkeitsprofil. Dazu gehören auch die Überprüfung und Erhaltung der Wasserqualität sowie die Überwachung der empfindlichen technischen Anlagen. Sauberkeit und Hygiene spielen im Schwimmbadalltag eine große Rolle. Der Bademeister ist dafür zuständig, dass die Gesundheit der Badegäste nicht durch Keime gefährdet wird. Deshalb werden Schwimmbereich, Badewasser und Duschkabinen regelmäßig desinfiziert. Ein wichtiger Teil der Arbeit im Freibad ist die Wartung der Anlage. Bademeister sind verantwortlich für die Pflege der weitläufigen Grünanlagen, wie beispielsweise im Prinzenbad in Berlin oder für die Wartung der zahlreichen Sport- und Spielplätze, wie sie im Trierer Nordbad vorhanden sind. Dass jemand vor dem Ertrinken gerettet werden muss, kommt im besten Fall nur selten vor, ist aber auch Aufgabe des Bademeisters. Daher wird ein angehender Bademeister während der Ausbildung auch in Sachen Erste Hilfe gründlich geschult.

Sicherheit geht vor
Grundsätzlich sind Bademeister für einen reibungslosen Ablauf im Schwimmbad verantwortlich. Die Sicherheit der Badegäste im Sommerbad spielt dabei eine große Rolle. Daher setzt der Bademeister sich dafür ein, dass die Vorschriften im Freibad unbedingt eingehalten werden und kein Gast, beispielsweise durch unerlaubtes Springen vom Beckenrand, verletzt wird. Kommt es im Schwimmbad zu Streitereien oder Belästigungen von Badegästen, ruft der Bademeister zur Ordnung und hat auch das Recht Hausverbote zu erteilen, damit das Schwimmvergnügen der anderen Gäste gewährleistet werden kann.

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