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Eine Weihnachtsgeschichte

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eingestellt am 28.11.2012

Was im Advent nicht fehlen sollte

Zur Vorweihnachtszeit gehören traditionell Lieder, Gedichte und Geschichten. Eine davon ist „Die Weihnachtsgeschichte“ von Charles Dickens, die wohl spätestens seit der Disneyverfilmung aus dem Jahr 2009 von Robert Zemeckis jeder kennt. 169 Jahre hat die Geschichte um den Geizhals Ebenezer Scrooge nun schon auf dem Buckel, doch die merkt man ihr nicht an. Zudem beweisen die zahlreichen Verfilmungen der Erzählung – es sind mittlerweile 20 an der Zahl –, dass diese Geschichte zu Weihnachten immer aktuell ist.

„A Christmas Carol“, so das englische Original, ist eine der bekanntesten Erzählungen des englischen Autors Dickens und handelt von der Geschichte des geizhalsigen und kaltherzigen Großunternehmers Ebenezer Scrooge, der alles Menschliche ablehnt und immer gewinnorientiert handelt. Dieser bekommt zu Weihnachten Besuch von seinem vor kurzem verstorbenen Geschäftspartner, der ihn warnt: Die Geister der vergangenen, der gegenwärtigen und der zukünftigen Weihnacht würden bald vor seiner Tür stehen und den ehrgeizigen Unternehmer zum Umdenken ermahnen.

Nachdem das Unmögliche eintritt und Scrooge nacheinander Besuch von den drei Geistern erhalten hat, beginnt der kaltherzige alte Mann sein Tun zu überdenken.
Er beginnt sich zu ändern, fasst neue Vorsätze und so sind seine Taten bald darauf auch von Nächstenliebe und Großzügigkeit gekennzeichnet. Denn was nützen ihm schließlich alle seine Reichtümer, wenn er sie nicht zu Weihnachten mit anderen Menschen teilen kann?

Übrigens: „Scrooge“, der skurrile Name des Protagonisten, hat nach dem Erscheinen des Buchs sogar Einzug in das britische Sprachgut eingehalten und bedeutet soviel wie Geizhals oder auch Geizkragen.

Wie wäre es mit einem Weihnachtsmarkt mit skurrilem Namen, aber dafür mit nur fair gehandelten Produkten: der handmade supermarket - X-Mas Double Feature.
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