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Die Weihnachtsmarktsuche von Das Örtliche




Offizieller Beginn der stimmungsvollen Vorweihnachtszeit

Alle Jahre wieder – Deutschlands Weihnachtsmärkte eröffnen die Saison

Am 25. November ist es wieder soweit: In Deutschland öffnen die Weihnachtsmärkte vielerorts ihre Pforten. Rund 160 Millionen Mal werden die etwa 2.500 deutschen Weihnachtsmärkte pro Jahr besucht. Dabei gehen viele Besucher nicht nur ein Mal im Jahr auf den Weihnachtsmarkt, sondern besuchen in der Vorweihnachtszeit durchschnittlich 4,5 Mal einen der Märkte.

Die Tradition unserer heutigen Weihnachtsmärkte reicht weit zurück bis zu den spätmittelalterlichen Jahrmärkten. Die häufig eintägigen Märkte in der Zeit vor Weihnachten gaben den Bürgern die Möglichkeit, sich in der kalten Jahreszeit mit Fleisch und winterlichem Bedarf einzudecken. Im 14. Jahrhundert kam der Brauch auf, auch Handwerkern wie Spielzeugmachern, Korbflechtern oder Zuckerbäckern zu erlauben, an Verkaufsständen Kleinigkeiten auf dem Markt anzubieten. Sogar Stände mit gerösteten Kastanien, Nüssen und Mandeln gab es damals schon. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden die Märkte in Deutschland zu einem festen Bestandteil des vorweihnachtlichen Brauchtums. Einige der traditionsreichsten Weihnachtsmärkte in Deutschland wie der Dresdner Striezelmarkt (seit 1434) oder der Frankfurter Weihnachtsmarkt auf dem Römerberg (seit 1393) bestehen schon seit hunderten von Jahren. Die meisten der heute bestehenden Weihnachtsmärkte sind allerdings erst in den letzten 30 Jahren entstanden.

Während Weihnachtsmärkte früher vorrangig als Warenmärkte genutzt wurden, stehen heute die gesellschaftlichen und sozialen Aspekte beim Weihnachtsmarktbesuch im Vordergrund. Weihnachtsmärkte sind Treffpunkte und Orte der Geselligkeit. Die Menschen suchen auf den Märkten Besinnlichkeit und festliche Atmosphäre, kommen zum Essen und Trinken, Geschenke kaufen und Freunde treffen, aber auch zum Besuch von Kulturveranstaltungen. So sind Imbiss- und Getränkestände – von Bratwurst bis Glühwein -, Kinderkarussells und eine ansprechende kulturelle Umrahmung die besten Voraussetzungen für einen erfolgreichen Weihnachtsmarkt.

Bautzen – der älteste Weihnachtsmarkt Deutschlands
Der Wenzelsmarkt in Bautzen gilt als der älteste Weihnachtsmarkt Deutschlands. Im Jahr 1384 verlieh König Wenzel IV (1361–1419) der Stadt Bautzen das Recht zur Abhaltung eines freien Fleischmarktes. Vom St. Michaelstag an war es sonnabends jedem Fleischer erlaubt, sein Fleisch öffentlich auf dem Markt zu verkaufen. Dieses Recht hatten die Fleischer damals bis Weihnachten. Im Jahr 1402 wurde der Fleischmarkt durch ein Gebot von König Wenzel unter besonderen Schutz gestellt und weitere Märkte verboten. Unter diesem Schutz und der Gunst König Wenzels blühte der Jahrmarkt Bautzen immer mehr auf und erhielt den Namen „Wenzelsmarkt“. In diesem Jahr findet der Weihnachtsmarkt in Bautzen zum 629. Mal statt, umrahmt von der romantischen Bautzener Altstadtkulisse, die wieder mehr als 100.000 Gäste aus nah und fern nach Bautzen locken wird.

Köln - Der größte Weihnachtsmarkt Deutschlands
Mitten im Herzen der Kölner Altstadt liegt die "Heimat der Heinzel", der mit jährlich rund 4 Millionen Besuchern größte Weihnachtsmarkt Deutschlands. Vom Alter Markt bis zum Heumarkt reihen sich die Holzbuden aneinander und zaubern mit weihnachtlichen Dekorationen und einer atmosphärischen Beleuchtung eine wunderbare Märchenwelt.
Die Gassen sind - wie einst bei den Zünften - in Themen unterteilt. Dazwischen laden urige Schankhäuser zum geselligen Beisammensein ein. Der Duft von Bratäpfeln, alte Weihnachtslieder und festlicher Baumschmuck erwarten die Besucher. Auf dem Heumarkt wird traditionell eine Eislaufbahn errichtet. Verantwortlich für den weihnachtlichen Glanz in der Kölner Altstadt sind die berühmten Kölner Heinzelmännchen. Sie pflegen die alten Bräuche auf dem Weihnachtsmarkt und beobachten das weihnachtliche Treiben stets aufmerksam aus ihren Verstecken.

Nürnberg - Deutschlands berühmtester Weihnachtsmarkt
Der Christkindlesmarkt Nürnberg ist der wohl berühmteste Weihnachtsmarkt Deutschlands. Jedes Jahr zieht es Besucher aus aller Welt auf den stimmungsvoll beleuchteten Platz vor der Frauenkirche zu Glühwein und Leckereien. „Städtlein aus Holz und Tuch“ nennen die Nürnberger ihren Markt, den fast 200 rot-weiße Holzbuden zieren. Mitten in der historischen Altstadt begrüßt das von den Bürgern gewählte Christkind die Besucher auf seinem Markt. Auf dem Hauptmarkt der Stadt bieten Händler ihre berühmten Nürnberger Lebkuchen an; aber auch die traditionellen Zwetschgenmännle aus getrockneten Pflaumen und die bekannte Nürnberger Rostbratwurst werden den Besuchern feil geboten.

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