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Die Weihnachtsmarktsuche von Das Örtliche




Santa Claus, Väterchen Frost und Christkind – Weihnachtsbräuche in Deutschland und der Welt

Traditionen in Griechenland und Schweden: Vassiliusbrot und St. Lucia

Eine feierliche Lichterkette am Weihnachtsbaum, das Jesuskind in der Krippe, Lebkuchen und Geschenke - das alles gehört in Deutschland zu einem traditionellen Weihnachtsfest. Ohne gemütliche Adventssonntage auf dem Weihnachtsmarkt, eine Tasse mit heißem Glühwein und dem prall gefüllten Geschenkesack vom Weihnachtsmann ist ein deutsches Weihnachtsfest kaum vorstellbar. Doch wie feiert man Weihnachten eigentlich in anderen Ländern? Welche Bräuche pflegen die Menschen in Europa und weltweit?

Eine schöne Weihnachtstradition gibt es in Griechenland: In der Nacht zum 1. Januar legt der heilige Vassilius (Basilius), Schutzpatron der Armen und Kranken, die Gaben für die Kinder vor ihr Bett. Es gibt an diesem Tag Vassiliusbrot oder Vassiliuskuchen mit einer eingebackenen Goldmünze. Wer sie findet, hat das ganze Jahr über Glück. Zu jedem Weihnachtsfest in Griechenland gehört das ganz spezielle Weihnachtsgebäck "Kourambiedes", Butterplätzchen mit Mandeln und viel Puderzucker und "Melomakarona", ein Gebäck mit Honigsirup.

In Schweden ist der 13.12. der Tag der Lichterkönigin, St. Lucia. Die älteste Tochter einer Familie erscheint morgens als Luciabraut im weißen Kleid und einem Kranz aus Preiselbeerzweigen und brennenden Kerzen auf dem Kopf. Die "Lussibrud" weckt die Familie und serviert zum Gedenken an die hilfreichen Taten der Lucia das Frühstück ans Bett. Zum "Julfest" an Weihnachten wird zum opulenten Festtagsmenü auch die "Julkorv" (spez. Bratwurst) kredenzt. Diese hat so große Bedeutung dass sie sogar die schwedische Königsfamilie selbst am Herd zubereitet. Die schwedischen Traditionen leben auch auf deutschen Weihnachtsmärkten auf, z.B. auf dem Lucia Weihnachtsmarkt in der Kulturbrauerei in Berlin.

Weihnachten in Polen und China
In Polen gehören die Weihnachtsoblaten zum Heiligen Abend. Wenn abends der erste Stern am Himmel aufleuchtet, versammeln sich die Familien um den reichlich gedeckten Tisch zum Weihnachtsessen mit Suppe und Fisch. Kerzenlicht wird entzündet und das Weihnachtsevangelium vorgelesen. Danach teilen alle ihre Weihnachtsoblaten untereinander als Geste der Versöhnung.
In anderen Teilen der Erde, wie beispielsweise in China, feiern die Menschen kein traditionelles Weihnachtsfest. In China ist der 31. Dezember der wichtigste Feiertag. Um Mitternacht werden in den berühmten Tempeln Hanshan-Tempel in Suzhou, Dazhong-Tempel in Beijing, Jingci-Tempel in Hangzhou und Longhua-Tempel in Shanghai die Glocken zum Jahreswechsel geschlagen. Damit wird der Wunsch nach Harmonie für das kommende Jahr zum Ausdruck gebracht.

Wer die griechischen, chinesischen oder polnischen Weihnachtstraditionen einmal kennen lernen möchte, kann sich auf dem Nürnberger Christkindlesmarkt auf dem „Markt der Partnerstädte“ umsehen. Hier werden den Weihnachtsmarktbesuchern die Bräuche aus den Nürnberger Partnerstädten vorgestellt, u.a. weihnachtliche Bräuche aus Kavala (Griechenland), Shenzhen (China) und Krakau (Polen).

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