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Die Weihnachtsmarktsuche von Das Örtliche




Weihnachtliche Geschichten rund um den 6. Dezember

Die schönsten Traditionen zum Nikolaus

Am Morgen des 6. Dezember ist es wieder soweit. Alle Kinder schauen neugierig in ihren am Vorabend blank geputzten Schuhen oder aufgehängten Socken nach, was ihnen der Nikolaus in der Nacht hineingesteckt hat. Zurückzuführen ist die heutige Figur des Nikolaus auf Bischof von Myra in Kleinasien, etwa 340 nach Christus. Der „Heilige Nikolaus“ galt als Schutzpatron der Kaufleute, Schiffer und Schulkinder. Viele Legenden handeln von seinen wunderbaren Taten. Alles was er besaß, verschenkte er an Kinder und Arme. Sein Todestag, der 6. Dezember, wird seit dem 6. Jahrhundert in der orthodoxen Kirche und seit dem 11. Jahrhundert in der katholischen Kirche gefeiert.
Während wir in Deutschland am Nikolaustag vor allem an Geschenke für die Kinder denken, wird der kirchliche Feiertag in orthodoxen Ländern, wie beispielsweise in Griechenland, feierlich begangen. Auch das Aussehen vom Nikolaus ist in jedem Land verschieden, ebenso wie die Sitten und Bräuche. In einigen Ländern hat der Nikolaus Gehilfen, wie den Zwarte Piet in den Niederlanden, der einen gezähmten Teufel darstellen soll oder den Krampus in Österreich und Bayern. Auch heißt der Nikolaus nicht überall gleich, sondern trägt Namen wie beispielsweise Klass (Serbien), Sinterklaas (Niederlande), Samichlaus (Schweiz) oder Kleeschen (Luxemburg). Das Wesentliche stimmt aber in den meisten Ländern überein: Am Nikolaustag bekommen die Kinder Geschenke. Überall in Deutschland besucht der Heilige Nikolaus die Mädchen und Jungen auf den Weihnachtsmärkten. In einigen Städten jedoch leben am Nachmittag des 6. Dezember ganz besondere Traditionen auf.

Nikolausritt in Gernsbach
In Gernsbach im Murgtal warten alle Kinder am 6. Dezember darauf, dass der Nikolaus auf seinem Pferd durch die Altstadt auf den Gernsbacher Weihnachtsmarkt reitet. Dort befindet sich für die kleinen Weihnachtsmarktgäste als besondere Attraktion eine „lebende“ Krippe mit Eseln und Schafen. Traditionell verteilen der Nikolaus und seine treuen Helfer Obst und Naschereien an die Kinder. Für die musikalische Umrahmung des stimmungsvollen Nikolausritts sorgt die Gernsbacher Jugendstadtkapelle.

Nikolausballonstart in Sonthofen auf dem Marktanger
Traditionell findet im Rahmen des Sonthofer Weihnachtsmarktes am dritten Adventssonntag der „Nikolausballonstart“ statt. Um elf Uhr marschiert die „Jugendblaskapelle“ auf das Veranstaltungsgelände ein und unterhält die Besucher bis zum „Ballonstart“ mit weihnachtlichen Klängen. Nach dem musikalischen Auftakt bahnt sich der Nikolaus mit seinem Pferdeschlitten einen Weg durch die Zuschauer, während seine Helfer Mandarinen und Äpfel, Nüsse und Süßigkeiten an die Kinder verteilen. Das „Christkindlespostamt“ nimmt die Weihnachtswunschzettel der Kinder entgegen, die der Heilige Nikolaus bei Abflug in seinem Ballon mitnimmt.

Guter Draht zum Nikolaus in Bergisch Gladbach
Früher stand eine Telefonzelle im Getümmel des Weihnachtsmarktes in Bergisch-Gladbach: Nahm man den Hörer ab und wählte, hatte man eine direkte Verbindung zum Nikolaus. Der Heilige Nikolaus stand auf dem Rathausturm und sprach mit den Kindern am anderen Ende der Leitung. Heute fährt der Nikolaus am 6. Dezember mit einer Kutsche durch die Fußgängerzone in Bergisch Gladbach und verteilt Weckmänner an die Besucher. Anschließend kommt der Nikolaus auf die Bühne und spricht zu den Kindern. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung vom Orchester Bergisch Gladbach.

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