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„Neben dem Wintersport, den Wandermöglichkeiten und der wunderschönen Landschaft, ist die Wasserkuppe als eines der Zentren und Geburtsorte ...”
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„Sommer 2012
100 Jahre Segelflug auf der Wasserkuppe ....
Das Kind im Manne verlangt nach adäquater
Beschäftigung und da muss Frau sich schon etwas einfallen lassen ... Technik, des Mannes liebste Beschäftigung kann da hilfreich sein. Also plante Frau einen Ausflug in die Rhön .... für Frau ja auch nicht so ganz uninteressant, was es dort zu bestaunen gibt ....
Auf ca. 950 Metern Höhe und auf ca. 4000 qm Fläche in zwei aneinander gebauten Hallen werden im größten Museum seiner Art auf der Wasserkuppe in der Rhön über 20 Segelflugzeuge in Originalgröße sowie unzählige Modellflugzeuge gezeigt.
In der vorderen Halle befinden sich meistens Exponate aus der älteren Segelfluggeschichte .
Hier findet man den "Rhönbussard" (Konstruktionsjahr: 1932 , Spannweite: 14, 3 , Leergewicht 155 kg) der in der Rhön ansässigen Firma Schleicher. Der Erfolg des "Rhönadlers" führte zur Konstruktion dieses kleineren Seglers, welcher für den Kunstflug zugelassen war.
Auch kann man dort das Laubenthal H2 PL "Musterle" bewundern.
Musterle war der Kosename der Frau Clara Hirth. Mit diesem Segelflugzeug stieß Wolf Hirth Tore in die Zukunft auf. Er bewies mit ihm den Wert der Steilkreise in Thermik- und Streckenflug und gleichzeitig des Variometers. Er segelte 1931 mit der Musterle über New York. Die Spannweite beträgt 16,6 Meter und das Leergewicht 198 kg.
Es fehlt auch nicht der "Rhönsperber" von 1934. Erstes Flugzeug mit "Sturzflugbremsen" serienmäßig, gebaut bei Schweyer Ludwigshafen und bis 1970 was das ausgestellte Exponat zugelassen.
Die Akaflieg Hannover "Vampir" aus dem Konstrukrionsjahr 1921 ist der "Stammvater" aller Leistungssegler.
Die "Raketenente" ist eine echte Legende. Mit diesem Segler wurden die Weltweit ersten Raketenflüge am 11. Juni 1928 absolviert. Nach dem Hochziehen mit dem Seil zündete Fritz Stamer zwei Raketen als Antrieb. Bei dem Exponat handelt es sich um einen Nachbau.
Auch an den Flugpionier Otto Lilienthal wird erinnert , während im Übergang von einer Halle zur nächsten verschiedene Hilfsmotoren gezeigt werden - oh das lechzt das Männerauge nach mehr. Ah spätestens jetzt leuchten seine Augen ... seht ihr Mädels so macht man das.... , um anschließend von einer ganzen Geschwader Modellflugzeuge in der zweiten Halle begrüßt zu werden - man achte auf Details .
Anschließend tauchten wir dann dann in die Welt der neueren Segelflugzeuggeschichte ein .
Hier finden sich noch mehr Segelflugzeuge mit teilweise sehr lustigen Namen, wie "Hotzenplotz", "Schädelspalter" und "Hol´s der Teufel".
Zuletzt genannter Name ist zurückzuführen auf die Flüche handwerklich ungeübter Segelflieger , die sich beim Zusammenbau der Lippisch - Konstruktion auf die Finger hauten. Der Lehrsegler stammt übrigens aus den 20iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts.
Und zu guter Letzt möchte ich noch den beliebtesten Schulgleiter der 30iger Jahre des vergangenen Jahrhunderts erwähnen, der Grunau 9 ESG 29 "Schädelspalter" .Der Name rührt von der Strebe vorne her, die jedoch bei beim Hineinfliegen in Hindernisse schützte.
Dies und noch vieles mehr gibt es zu sehen und zu bestaunen.Von einem Balkon aus kann man die Flieger auch von oben betrachten.
Auch ich bin der Faszination Segelflug erlegen, zumal ich vieles Erfahren habe, was mir bislang nicht bekannt war und hier tatsächlich die Meilensteine des Segelfluges gezeigt werden. Eine einzigartige Dokumentation der Geschichte des Segelfluges wird hier präsentiert.
Auch die umfangreiche Modellflug Ausstellung ist sehr interessant.
Der Eintritt beträgt 3 € pro Person. Ein Besuch ist nicht nur bei schlechtem Wetter zu empfehlen ! 1 Stunde sollte man für den Besuch mindestens kalkulieren.
Hier noch die Adresse im Net.
http://www.segelflugmuseum.de/
Den Besuch des Museums kann man wunderbar kombinieren mit einem Rundflug über die Rhön, den man über die Fliegerschule Wasserkuppe antreten kann. Siehe hierzu meinen Bericht.
Update 21.11.2015
Ich danke Uffnik für den Hinweis, dass der Eintritt aktuell 5 € /Person beträgt. Es sind 5 € die sich absolut lohnen!
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„Das Museum ist eine eindrucksvolle Sammlung, die nicht nur Flieger begeistern wird. Doch insbesondere für Sportflieger ist es natürlich ...”
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„Wer sich mit dem Thema Segelflug beschäftigt, ist hier genau richtig um etwas über die Entwicklung des Segelflugs in Deutschland zu ...”
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