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„Der Fichtelberg bei Oberwiesenthal ist mit 1214,79 m. ü. NHN der höchste Berg in Sachsen und der zweithöchste
Berg im Erzgebirge. Mit 1243,7 Metern ist der Keilberg direkt nebenan auf tschechischer Seite der höchste Berg im Erzgebirge.
Den Fichtelberg kann man Sommer wie Winter besuchen und auf verschiedenste Weisen gelangt man nach oben. Man kann den Berg erwandern, mit dem Auto oder Motorrad hochfahren, den Sessellift nutzen oder die Schwebebahn. Letztere mag ich am liebsten.
Gern mehr im Blog unter:
https://www.hugolienchen.de/2022/06/fichtelberg.html
...”weniger
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„Es ist bereits eine Weile her, dass wir eine Wanderung auf den Fichtelberg gemacht haben und die Erinnerung
ist nicht mehr so ganz frisch.
Das beste an der Tour war die phantastische Rundumsicht bei herrlich klarem Wetter. Was wir bei der Imbissbude zu uns genommen haben ist mir nicht mehr erinnerlich.
Zumindest ist mir nichts in schlechter Erinnerung geblieben. Im Übrigen habe ich die Bilder sprechen lassen. Oben konnte man auch so eine Art Roller mieten, mit dem man die Talabfahrt hätte bewerkstelligen können. Dies haben wir jedoch nicht in Anspruch genommen, sondern haben unsere Füße benutzt um wieder zu unserem Auto zu kommen.
Im Übrigen muss ich ausnahmsweise einmal grubmard korrigieren. Der Fichtelberg mag zwar die höchste Erhebung des Erzgebirges auf der deutschen Seite sein, aber der In Sichtweite auf der tschechischen Seite sich erhebende Klinovec ist einige wenige Meter höher. Seine Höhe beträgt nämlich 1.243 Meter.
Korrektur:
Da hab ich wohl nicht richtig gelesen. Auch er sagt, das der Klinovec der höchst Berg des Erzgebirges ist.
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„Der Fichtelberg (ca. 50 km südlich von Chemnitz) ist mit der amtlichen Höhe von 1214,79 müNN nach dem
Klinovic (Keilberg) auf der tschechischen Seite der zweithöchste Berg des Erzgebirges und der höchste Berg Sachsens. Er bildet mit dem benachbarten, ca. 10 m niedrigerem Kleinen Fichtelberg einen sogenannten Doppelgipfel.
Geologisch besteht der Berg hauptsächlich aus Muskovitschiefer, einem Gestein aus Muskovit und Quarz mit diversen Beimengungen (wers genau wissen will – siehe Muskovit bei wikipedia) .
Ursprünglich war der Fichtelberg mit Bergmischwald aus verschiedenen Laub- und Nadelbäumen bewachsen. Darunter waren ausgedehnte Fichtenwälder, die dem Berg seinen Namen gaben.
Im Zuge der Bewirtschaftung des Bergwaldes und daraus resultierenden Neuanpflanzungen wurde aus dem Mischwald im Laufe der Jahrhunderte ein reiner Fichtenwald. Jetzt versucht man bei Neuanpflanzungen wieder einen Mischwald zu schaffen.
Große Teile des Fichtelbergs und seiner Umgebung sind Landschafts- bzw. Naturschutzgebiete, die zum größten Teil schon von der DDR eingerichtet wurden.
Der Fichtelberg ist kein Berg mit schroffen Steilwänden. Eher sanft erhebt er sich aus der Landschaft und ist somit ideal für Wintersport. An der südwestlichen Flanke des Berge liegt der Kurort Oberwiesenthal, im Südosten die kleine tschechische Stadt Bozi Dar (Gottesgab). Die Staatsgrenze zwischen der BRD und Tschechien verläuft südlich und östlich des Fichtelbergs.
Der relativ sanfte Anstieg des Bergs macht es möglich, über die Fichtelbergstraße ohne Serpentinen mit dem Auto auf das Gipfelplateau zufahren (ca. 2,5 km).
Die Zufahrt erfolgt über die B95 und die Tellerhäuser Straße.
Obwohl die Steigungen der Straße moderat sind, sollten Autofahrer die Fahrt zum und vor allem vom Gipfel im Winter bei Schnee und Eis nicht unterschätzen.
Wer aufs Auto verzichtet, kann den Berg erwandern bzw. von Oberwiesenthal die Fichtelberg-Schwebebahn nutzen.
Auf dem Plateau stehen zahlreiche kostenpflichtige Parkplätze zu Verfügung (1 Stunde = 1 €uro), die allerdings bei schönem Wetter, egal ob Sommer oder Winter, nicht ausreichen. Da braucht man schon ein bisschen Glück.
Das Gipfelplateau ist seit über 100 Jahren bebaut. Im ausgehenden 17. Jahrhundert wird zwar ein Jagdhaus der Herren v. Schönburg erwähnt, das sich aber nicht belegen lässt.
Größter Bau ist das 1888 erbaute und mehrfach erweiterte Fichtelberghaus. Das ursprüngliche Haus brannte 1963 vollständig nieder. Von 1965 bis 1967 baute die DDR für 12 Millionen Mark ein neues Fichtelberghaus mit Aussichtsturm. Nach der Wiedervereinigung erfolgte bis 1999 ein Umbau. Das Aussehen des Hauses wurde dem Bau von 1888 angepasst und der Aussichtsturm um 11m verkürzt. Heute befinden sich im Fichtelberghaus ua. ein Restaurant und ein Hotel.
Im Fichtelberghaus befindet sich auch die öffentliche Toilette für Besucher des Bergs.
Zum Hotel gehört das Ferienhaus „Kuckucksnest“ am Nordwestrand des Plateaus.
Weiterhin gibt es auf dem Plateau ua. noch die 1916 in Betrieb genommene Wetterwarte „Fichtelberg“, die Bergstation der Fichtelberg-Schwebebahn von 1924, die 2010 aufgestellte Friedensglocke und eine kleine Aussichtplattform.
Auf dem Südhang an der Fichtelbergstraße steht die „Fichtelbergbaude“, die nach einem Brand 2009 ebenfalls neu gebaut wurde.
Rund um den Fichtelberg gibt es auf deutscher und tschechischer Seite ein großes Wintersportgebiet mit zahlreichen Loipen, Skipisten und Rodelbahnen sowie Skisprungschanzen. Dazu gehören auch mehrere Sessel- bzw. Schleppliftanlagen.
Vom Berg hat man, so das Wetter mitspielt, einen herrlichen Blick über das deutsch-tschechische Erzgebirge. Sind die Bedingungen sehr gut, wird man mit grandiosen Fernsichten belohnt. Wer im Winter auf den Berg kommt, sollte bedenken, dass selbst bei schwachem Wind im Tal auf dem Berg ein sehr unangenehmer und sehr kalter Wind wehen kann.
Die Gastronomie auf dem Berg scheint zwar auf den ersten Blick ausreichend groß. Bei gutem Besuch des Bergs zeigt sich aber, dass es durchaus zu Engpässen kommen kann. Bei meinem Aufenthalt konnte ich wählen zwischen Anstehen in der Wärme der Vorhalle vor dem überfüllten Fichtelberghausrestaurant und dem Anstehen in der Eiseskälte am Imbisstand außen am Haus, wo die Bockwurst 2,30 €uro oder 2,50 €uro kostet. Auch beim Blick auf die Speisekarte des Restaurants würde ich sagen – da gabs ein Höhenzuschlag bei den Preisen.
Anstehen wollte ich nicht, weder innen und schon gar nicht außen. Nach meinem Spaziergang auf dem Plateau mit der schönen Aussicht und ordentlich vom Winterwind durchgepustet, setzte ich mich ins Auto und fuhr ins wenige Fahrminuten entfernte tschechische Bozi Dar, wo ich aber auch kein Glück hatte, da dort alle, z.T. kostenpflichtigen, Parkplätze besetzt waren.
Fazit: Der Fichtelberg ist trotz regen Besucherverkehrs ein schönes Ausflugsziel zu allen Jahreszeiten.
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