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„Wir machten einen Tagesausflug in die Hansestadt Rostock, weil wir durch das www auf dieses Schiffbau-Museum
aufmerksam wurden. Ein schwimmendes Museum in Rostock-Schmarl, das mussten wir uns natürlich ansehen. Wir stellten unser Auto auf dem Parkplatz ab und gingen den ausgeschilderten Weg zum Schiff, welches das schwimmende Museum beherbergt. Rechts und links des Weges, ist ein Seezeichenpfad, mit Baken-, Spitz- und Spierentonnen, die in der Seefahrt, dem Kapitän den sicheren Seeweg zeigen.
Auf dem Außengelände vor dem Traditionsschiff, sind viele Großexponate ausgestellt. Auch hier kann man sich eine ganze Weile aufhalten und sich Schiffszubehör und Arbeitsgeräte, sowie Maschinen ansehen.
Der „Lange Heinrich“ der Schwimmkran zum Beispiel, der von weitem zu sehen ist und durch seine geschwungene Form gleich die Neugier weckt. Er wurde 1905 für die Danziger Schichau-Werft gebaut. Am Ende des Zweiten Weltkrieges, kam der Schwimmkran nach Rostock. 1979 hat das Museum ihn übernommen und heute, steht er unter Denkmalschutz.
Des Weiteren, sind hier noch handbetriebene Slipwinden, die in der Zeit von 1890 bis 1910 hergestellt wurden. Ein alter Fischkutter, der 1951 vom Stapel lief und der jetzt, auf einer etwa 30 Meter langen, mindestens 100 Jahre alten Slipanlage festgemacht ist und ein Dampfschmiedehammer, der 1901 von der Firma Brinkmann & Co in Witten an der Ruhr hergestellt wurde.
Eine Skulptur, die einen Schiffbauer zeigt und die 1970, vom Künstler Jo Jastram geschaffen wurde, steht ebenfalls in der Außenanlage. Zwei größere Ausstellungen mit Schiffsanker und Schiffsschrauben verschiedenster Typen, laden die Schiffsinteressierten ebenfalls ein.
Nun aber zum Schwimmenden Museum. Der Eintritt kostete und pro Erwachsenen 4,00 Euro, was absolut in Ordnung ist. Das Schiff ist ein Frachtschiff, welches seinen Stapellauf am 4.Juli 1957 hatte, nachdem es in der Warnowwerft gebaut wurde und von 1958 bis 1969 im Dienst war. Es ist 157,6 Meter lang und 20,0 Meter breit. Das schwimmende Museumsschiff hat 5 Decks, die in Aufbaudeck, Hauptdeck, II. und III. Deck, sowie die Stauung unterteilt ist.
Unser Rundgang begann auf dem II. Deck, denn hier ist die Information, die Kasse und der Museumsshop. Ich möchte hier gar nicht die einzelnen Decks aufzählen und das erläutern, was wir gesehen haben. Dazu sollte man sich einfach einmal selbst auf den Weg machen, um sich dieses interessante und sehr sehenswerte Museum anzusehen, denn garantiert ist hier jeder begeistert. Das ehemalige Frachtschiff hat noch viele originalgetreu erhaltene Räume. Die Brücke, die Funkstation, das Schiffshospital, die Mannschaftskabinen, die Schiffsmesse und die Kombüse. Hier kann man sich vorstellen, wie das Leben auf dem Schiff ablief.
Abgehandelt und erläutert werden hier die verschiedensten Themen. Der Schiffbau in der DDR und in der sowjetischen Besatzungszone, sowie der Militärschiffbau. Es wird anschaulich beschrieben, wie sich der Schiffbau einst vom Einbaum, bis hin zum Hightech-Schiff entwickelte. Man erfährt wissenswertes über die Deutsche Seereederei, der Rostocker Hochseefischerei, den Segelsport an der Ostsee und der Passagierschifffahrt in der DDR.
Ganz interessant sind auch die Ausstellung und die gesammelten Informationen über die riesigen Offshore-Parks, die Windparks kilometerweit in der Ostsee. Beeindruckt war ich vom Durchschnitt eines Seekabels.
Toll so draußen auf dem Aufbaudeck zu stehen. Mal auf die Kommandobrücke zu gehen oder einen Blick ins Kapitänszimmer zu werfen. Oder aber unten durch den Maschinenraum zu gehen, wo die Lautstärke durch Lautsprecher originalgetreu, zu hören ist. Dann steht man staunend vor den großen Dieselmotoren oder geht durch den riesigen Frachtraum.
Eine Ansammlung von riesigen Dieselmotoren, verschiedene Rettungsmittel oder das Modell der Werft. Hier kann man per Knopf die einzelnen Werkhallen anklicken und so Informationen erhalten.
Während unseres Besuches, gab es zwei Aktuelle Sonderausstellungen:
"Gestorben und Begraben?- Seemannsbegräbnisse"
… hier gab es verschiedene Fotos von Grabsteinen von Seeleuten, auf den verschiedensten Friedhöfen entlang der Ostseeküste. Die Seebestattungen von früher bis heute.
"Gefahren auf See - Piraten, Schiffbruch, gelbes Fieber"
… hier wird anschaulich erklärt, was alles für Gefahren lauern auf den Weltmeeren und Ozeanen. Während der Zeit der Segelschifffahrt, die harte Arbeit und voller Entbehrungen war. Man erfährt vieles über Krankheiten, Unfälle auf See und das Leben an Bord.
Auch für Kinder gibt es hier viel zu sehen und zu erkunden. Es gibt Toiletten an Bord, die sauber und ordentlich sind. Ein großer Teil des Museums ist barrierefrei, denn das Schiff hat einen Aufzug.
Wir waren hier weit über zwei Stunden und haben mit unglaublich vielen Eindrücken, das Museum verlassen. Ein sehr beeindruckendes und mit Liebe zum Detail eingerichtetes Museum, welches jeden Besuch wert ist.
Ich habe einige Fotos mitgebracht und habe sie für euch ins Album gelegt. Sie machen euch hoffentlich neugierig auf einen Besuch.
Die Öffnungszeiten sind, wie bei fast allen Museen saisonal.
Montags, ist hier immer Ruhetag.
April - Oktober 10.00 - 18.00 Uhr
November - März 10.00 - 16.00 Uhr
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„Am letzten Tag, auf dem Weg nach Hause, schauten wir uns den IGA-Park an. Er liegt ein ganzes Stück außerhalb
der Rostocker Innenstadt, auf halbem Weg zwischen Rostock und Warnemünde. Wir mussten etwas suchen, bis wir ihn gefunden hatten.
Montagmittag. Der Parkplatz am Nordeingang war ziemlich leer, nur wenige Autos parkten dort. Die Parkplatzgebühr von einem Euro war akzeptabel. Wir liefen über eine Brücke zum Kassenhäuschen. Keine Kasse des Vertrauens wie anderswo, sondern ein besetzter Schalter. Dort zahlten wir einen Euro pro Person Eintritt. Wir erhielten die Eintrittskarten und dazu einen Geländeplan. Dann liefen wir über die Brücke weiter.
Am Ende der Brücke kamen wir direkt am Weidendom an. Das ist eine Kathedrale aus Weidengeflecht. Wir liefen hinein und hindurch, ließen sie auf uns wirken. Wirklich gelungen.
Dann nahmen wir den Weg zum Wasser. Einige maritime Ausstellungstücke säumten den Weg. Am Wasser angekommen, befand sich linkerhand eine historische Schiffswerft. Rechts ging es zum Traditionsschiff Typ »Frieden«. Wir setzten uns auf eine Bank und schauten auf den gegenüberliegenden Seehafen.
Weiter ging es am Wasser entlang. Rechts konnten wir den niederländischen Garten bewundern. Was daran so typisch niederländisch sein sollte, hat sich uns nicht erschlossen. Dahinter waren Anker, Schiffsschrauben und weiteres ausgestellt.
Am Ende des Weges kamen wir zu einem Schiffsanleger. Es ging über einen Wasserarm weiter. Dahinter sahen wir einen Leuchtturm. Mein Begleiter lief noch ein Stück und schaute sich den chinesischen Garten an.
Durch die Wasserarme mussten wir einige Brücken überqueren. Laut Plan war eine der Brücken gesperrt. Um nicht einen großen Umweg über das halbe Gelände laufen zu müssen, sind wir den gleichen Weg zurückgegangen, den wir gekommen waren.
Insgesamt haben wir vielleicht ein Drittel des Geländes gesehen. Mehr haben wir aus Zeitgründen nicht geschafft. Wir fanden es sehenswert. Ein paar zusätzliche Bänke könnten aufgestellt werden.
Die Anlage erinnerte uns an den Britzer Garten und den Erholungspark Marzahn in Berlin. Durchaus sehenswert, lohnt aber keine große Reise. Auf dem Gelände trafen wir an diesem Tag nur wenige Besucher. Die Museen waren geschlossen.
Ein Besuch ist empfehlenswert für jeden, der in Rostock ist und etwas Zeit hat.
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„Aus dem Gelände, auf dem 2003 in Rostock die IGA stattfand, ist nun ein Park geworden.
Der chinesiche
Garten wurde von der IGA übernommen, genauso wie der Kletter-/Spielplatz und ein Erkundungspfad.
Für einen Spaziergang ist der Park ideal, einmal raus aus dem Alltagsstress, allerdings bitte Geld mitnehmen, es wird nämlich Eintritt verlangt.
Ansonsten ist noch der lange Heinrich vorort (alter Schwimmkran) und es gibt einen kleinen Strandabschnitt.
Auch das Traditionsschiff (Museumsschiff über die Schifffahrt) kann man besuchen, was aber meiner Meinung nach, auch nochmal Geld kostet.
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