für Straubing und Umgebung


Kath. Kirchenstiftung St. Jakob

Pfarrplatz 11 A
94315 Straubing Zum Kartenausschnitt Routenplaner Bus & Bahn
Telefon:
Gratis anrufen
E-Mail senden http://www.st-jakob-straub...
Kath. Kirchenstiftung St. Jakob (0 94 21) 1 27 15 Straubing Pfarrplatz 11 A 94315 5 5 1

Weiterempfehlen:
Öffnungszeiten
Montag 08:00 - 12:00 Uhr
Dienstag 14:00 - 17:15 Uhr, 08:00 - 12:00 Uhr
Mittwoch 13:00 - 17:00 Uhr, 08:00 - 12:00 Uhr
Donnerstag 14:00 - 17:15 Uhr, 08:00 - 12:00 Uhr
Freitag 08:00 - 12:00 Uhr
Produkthinweis Detailseite gewerblich

Bewertungen1:

Gesamtnote aus 1 Bewertung aus dieser Quelle:
In Gesamtnote eingerechnet
golocal (1)

Meine Bewertung für Kath. Kirchenstiftung St. Jakob

Sterne vergeben
Welche Erfahrungen hattest Du?
1500 Zeichen übrig

Neueste Bewertungen

Unzumutbar? 23.06.2014Ein golocal Nutzer

verifiziert durch Community, via golocal Die hier abgebildeten Bewertungen wurden von den Locations über golocal eingeholt.

„Die Basilika St. Jakob ist eine gotische Hallenkirche und die größte Hauptkirche der Stadt Straubing. Ihr 90m hoher Turm ist das erste was man vom Großparkplatz kommend sieht. In dem Kirchenturm hängen 10 Glocken verteilt auf 5 Glockenstuhletagen. Mit dem Kirchenbau wurde 1419 begonnen und die Vollendung war im Jahre 1512. Von außen wirkt die Kirche eigentlich unauffällig nüchtern und lässt kaum eine Basilika erkennen. Aber wenn man sie betritt, dann hält man erstmal andächtig die Luft an. Trotz den vielen bunten Fenstern ist das 89m lange dreischiffige Langhaus sehr hell. An der 22m hohen gotischen Kreuzdecke ist die heilige Dreifaltigkeit und das Kreuz Jesu zu sehen. Das Kirchenschiff ist in einer Breite von 28m umgeben mit einem Kranz aus 20 Seitenkapellen. Jede dieser Seitenkapelle ist einer(m) Heilige(n) gewidmet. Die letzte dieser Kapellen ist die im linken hinteren Seitenteil liegende wunderschöne Taufkapelle. Hochaltar ... Der ist aus dem Nürnberger St. Veit Kloster stammende Hochaltar der Stiftskirche ist aus dem Jahr zeigt im Schrein die Figuren Maria mit Kind, die Kirchenpatrone Jakobus und Tiburtius, sowie Maria Magdalena und der heilige Leonhard. Der jetzige Altar ist ein neugotischer Altar, der den oben beschriebenen Schrein von 1486 beinhaltet, besitzt zwei Flügel mit acht Gemälden. Im geöffneten Zustand (Feiertagsseite) sind die "Auferstehung des Herrn" und die "Krönung Mariens" zu sehen. Bei einfach geschlossenen Flügeln (Werktagsseite) zeigen sich Gemälde mit den Motiven "Darstellung des Kindes im Tempel", "Anbetung der Könige", "Christi Himmelfahrt" und die "Geistsendung". Diese sechs Gemälde werden der Werkstatt Michael Wolgemuts, des Lehrmeisters Dürers, zugeschrieben. Schließt man die Flügel zweifach (Fastenzeit), präsentieren sich zwei Bilder von 1895: "Jesus begegnet den weinenden Frauen" und "Beweinung Christi". Besucher können uneingeschränkt die gesamte Kirche umrunden. Somit lässt sich auch die mit Heiligenstatuen verzierte Rückseite des Hochaltares begutachten. Auch diese mittleren Altarflügel sind bemalt. Die Rückseite des Schreins ziert ein dreiteiliges Gemälde von 1895: "Verklärung auf dem Berg Tabor". Gegenüber der schönen Hinteransicht des Hochaltars befindet sich in der Mitte die Kapelle der heiligen Anna. Kanzel ... Das prachtvollste Ausstattungsstück in der Kirche ist die aus der Rokokozeit großartige überreichen Schmuck versehene Kanzel. Sie 1752 vom kurfürstlichen Bildhauer Wenzel Myrowsky geschaffen, der sie aber nicht vollendet hat. Der Straubinger Schreinermeister Johann Heinrich Klembt wurde mit der Herstellung der Stiege beauftragt. Das Rokoko-Gewand hat der Straubinger Stuckateur Mathias Obermayr geschaffen. Aber das prachtvollste Stück in der Stiftskirche ist die reichlich mit Stuck verzierte und aus der Rokokozeit stammende Kanzel. Besonders einnehmend beherrschen die Figuren des Heiligen Jakob, der mit einem Pluto (mit Palme und Blütenkranz), die sieben Engel mit ihren Attributen (Anker, Kerze, Evangelienbuch, Gesetzestafeln, Kreuz, Getreideähren und Weintraube, Schwert und Palmwedel) und die Reliefs am Korb (vier Evangelisten, heiliger Florian) und die Stiege gefertigt mit dem Martertod der heiligen Sebastian und Laurentius und „Unsere Liebe Frau“ von Altötting. Durch eine prächtig ausführende Pforte ist die mächtige Kanzelanlage zu betreten. Sie schmücken eine Büste des heiligen Johannes Nepomuk und je ein Engel mit Kreuz und mit Vorhängeschloss, dem Zeichen der Verschwiegenheit. An der Türe zur Kanzel sind zwei weitere Reliefs angebracht (Beichte der Königin Johanna beim heiligen Johannes Nepomuk und dessen Martyrium). Die Glasgemälde der Kirchenfenster der Basilika dürfen den größten kunsthistorischen Wert besitzen. Denn neben dem Regensburger Dom und der Basilika St. Martin in Amberg weist St. Jakob den umfassendsten Bestand mittelalterlicher und neugotischer Fenster auf. Fenster ... In vier Hochfenstern präsentieren sich Glasmalereien aus dem Ende des 15. Jahrhunderts. Eines sei besonders hervorgehoben. Im Hochfenster über der Josefskapelle ist die Übergabe der Gesetzestafeln an Moses durch Gott in solch frischen und kräftigen Farben dargestellt, dass eine Datierung um 1490 überrascht. Der Entwurf für das so genannte Mosesfenster stammt von Albrecht Dürer. Hinten recht etwas versteckt ist hinter einem Gitte eine Glasvitrine mit einer Reliquie. Leiter konnte ich nicht lesen, um wem oder was es sich da handelt Kreuzaltar ... Der Kreuzaltar existiert nicht erst seit der Liturgiereform im Rahmen des zweiten Vatikanischen Konzils, sondern seit dem Ende des 15. Jahrhunderts dient die Altarmensa zwischen dem vierten Säulenpaar von Osten her als Zelebrationsaltar. Ursprünglich stand auf ihm eine – 1783 vom Straubinger Bildhauer Franz Xaver Keller geschaffene – Kreuzigungsgruppe. Sakramentshäuschen ... Das Sakramentshäuschen wächst etwas nordöstlich vom Hochaltar an einer Vorlage aus dem Boden heraus bis in die lichte Höhe des Gewölbes. Es stammt in der Substanz aus dem Ende des 15. Jahrhunderts, Fuß, Skulpturen und Tabernakelschrein werden um 1900 erneuert. Einmal im Jahr, vom Gründonnerstag bis zum Ostersonntag, ist es in Gebrauch, wenn nach einer feierlichen Prozession durch die Basilika das Allerheiligste dort deponiert und während einer Gebetsnacht angebetet wird. Faszit ... Diese Stiftsbasilka St. Jakob ist auf jeden Fall wert in ruhe besichtigt zu werden und ich hoffe ich kann hier mit den Fotos diese Wahnsinns Eindrücke weitergeben wie wir sie erlebt haben ...”weniger


Legende:
1 Bewertungen stammen u. a. von Drittanbietern
Der Eintrag kann vom Verlag und Dritten recherchierte Inhalte bzw. Services enthalten