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„Das Museum befindet sich etwas versteckt am Nordrand der Kleinstadt Calau (niedersorbisch Kalawa / Brandenburg
/ Landkreis Oberspreewald-Lausitz / ca. 80 km südöstlich von Berlin) in einem kleinen Gewerbegebiet.
Es ist über die Autobahn A13 (Anschlussstelle Calau) oder über die Autobahn A15 (Anschlussstelle Boblitz) gut erreichbar.
Es gibt Parkplätze direkt am Museum und im Gewerbegebiet.
Der erste Eindruck war nicht so positiv. Auf dem Parkplatz und dem unbefestigten Gelände dahinter standen einige „Lost Cars“ – vom halbwegs fahrbereiten Vehikel bis hin zum Wrack und vom Schriftzug am Museum blätterte die Farbe ab, so dass ich mir nicht sicher war, obs Museum überhaupt offen war …
Aber es war geöffnet. Am Eingang 6 €uro bezahlt (Ermäßigung für Kinder 3 €uro / Stand 07.2024) und der Rundgang durchs Museum konnte beginnen. Rundgang im weitesten Sinne trifft es gut. Trotz einer Vielzahl an Exponaten ist alles recht gut zu besichtigen.
Der Schwerpunkt des Museums, dass von einem Verein betrieben wird, der sich seit den 1970er Jahren um Oldtimer kümmert, sind natürlich fahrbare Untersätze, ausgestellt in mehreren Hallen und Räumen.
Über 200 Fahrzeuge hat der Verein laut eigener Website bisher gesammelt.
Das älteste ausgestellte Kfz. ist eine Ford T-Limousine aus den USA von 1927.
Die anderen Fahrzeuge sind deutsche PKW’s ab den 1930er Jahren, aus der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR, aus der UdSSR und aus der CSSR. Auch einige Militärfahrzeuge aus NVA- und Grenztruppenbeständen auf PKW-Basis befinden sich in der Sammlung.
Es sind wunderschöne Fahrzeuge zu sehen – vom „Volksauto“ bis zur Staatskarosse.
Zu den Autos gibts meist Datenblätter mit den wichtigsten Informationen.
Bei den ausgestellten Motorrädern (mit und ohne Beiwagen), Mopeds und Fahrrädern hat man auf diese Infos überwiegend, vermutlich bewusst, verzichtet um die Ausstellung mit Input nicht zu überfrachten.
Der Rest der Ausstellung ist ein großes Sammelsurium von Gegenständen aus dem Alltag der DDR. Der ehemalige DDR-Bürger findet altbekannte Dinge, die in der untergegangenen Republik das betriebliche, staatliche und private tägliche Leben bis hin zur Mode begleiteten. Für Besucher, die die DDR noch selbst erlebt haben, gibt es viel bekanntes zu entdecken.
Fazit: ein interessantes und kurzweiliges Museum. Mindestens eine Stunde sollte man für den Besuch einplanen. Das Erdgeschoss ist wegen der Enge sehr eingeschränkt, das Obergeschoss gar nicht barrierefrei.
Ein bisschen dreist finde ich es, dass man als Museumsbesucher für den Toilettenbesuch zusätzlich mit 50 Cent zur Kasse gebeten wird.
...”weniger
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„Zu finden ist dieses Museum relativ gut. Für Ortskundige sicher besser als weiter gereiste.
Ein großes
Hinweisschild an der Einfahrt sagt, das man hier richtig ist.
Die Parkplätze könnten besser beschriftet sein. Der Herr Lenis meinte er könne direkt vor der Tür parken, denkste…5m laufen muss er halt doch. :D
6€ pro Person und schon geht es los. Direkt im Eingangsbereich wird man bereits von allen Dingen erschlagen. Man versucht hier auf kleiner Fläche so viel möglich unter zu bringen. Mag nicht ganz verkehrt sein, aber vom Namen des Museums her lenkt der Rest dann doch ab.
Es geht nicht nur um Fahrzeuge - in erster Linie ja - es wird ebenfalls mehr aus der Zeit gezeigt ( man sucht wohl auch weiter nach solch alten Schätzen), für uns wirkte das alles ein wenig unruhig.
Es gibt viel zu sehen, es bringt einem die alten Zeiten auch näher. Manches kannte die Lenis noch gar nicht bzw. nur vom hören-sagen. Viel bekanntes war dabei.
Der Spross der Lenis war natürlich angetan von den Karossen. Was es damals so alles gab….natürlich nicht unbedingt für den Normalbürger, aber immerhin.
Die Automobile haben Beschriftungen, teils mit Angaben der produzierten Mengen, Werke und Preise. Mitunter auch von wem es gefahren wurde.
Die menschenähnlichen Puppen und Figuren wirken mitunter ansprechend. In verschiedenen Monturen machen sie das ganze etwas beschaulicher. (auch die beiden Beinpaare unter einem der Autos)
Für Menschen mit eingeschränkter Bewegung ist die schmale Wendeltreppe leider nichts. Im oberen Stockwerk sind jedoch nur noch kleine Möbel, Mopeds (sieht man bereits von unten) und viel Nippes zu sehen.
Als Andenken kann man sich Schilder mit Autos/Mopeds aus der Zeit mitnehmen. Es gibt aber auch Zollstöcke und diverse andere Artikel.
Recht erschwinglich findet die Lenis. Ein Schild das sich der Lenis-Spross rausgesucht hat kostet 6,95€.
Zollstöcke wären mit 5,95€ dabei gewesen.
Es war mal ganz interessant. Auch die Autos vor dem Gebäude zeigen die alte Zeit. Schade nur das sie unter freiem Himmel weiter vor sich hin rosten….
...”weniger