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Rathaus Friedrichshagen

Bölschestr. 87
12587 Berlin - Friedrichshagen Zum Kartenausschnitt Routenplaner
Geöffnet bis 19:00 Uhr
Telefon:
E-Mail senden http://www.rathaus-friedrichshagen.de
Rathaus Friedrichshagen 0179 4 70 78 39 Berlin Bölschestr. 87 12587 Friedrichshagen 4.5 5 3

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Öffnungszeiten Geöffnet bis 19:00 Uhr
Dienstag 10:00 - 19:00 Uhr
Mittwoch 10:00 - 19:00 Uhr
Donnerstag 10:00 - 19:00 Uhr
Freitag 10:00 - 19:00 Uhr
Samstag 10:00 - 14:00 Uhr
Produkthinweis Detailseite gewerblich

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Unzumutbar? 13.05.2024grubmard

verifiziert durch Community, via golocal Die hier abgebildeten Bewertungen wurden von den Locations über golocal eingeholt.

„Wie früher üblich plante 1897 auch der Gemeinderat der damals noch selbstständigen Gemeinde Friedrichshagen beim Bau des neuen repräsentativen Rathauses einen Ratskeller mit ein. Dieser befindet sich, wie der Name schon suggeriert, im Keller des Gebäudes. Mit der Eingemeindung von Friedrichshagen 1920 nach Groß-Berlin (Stadtbezirk Köpenick / seit 2001 Treptow-Köpenick) verlor die Gemeinde ihre Selbstständigkeit und das Rathaus seine Funktion. Es folgten jahrzehntelange Fremdnutzung und auch Leerstand. Zu DDR-Zeiten wurde das Rathaus als Polizeirevier und der Ratskeller vom örtlichen Schachclub genutzt. 2011 wurde das Polizeirevier geschlossen und das Haus stand leer. Der ewig klamme Berliner Senat plante einen Verkauf an einen Investor, der das Rathaus zu einem Luxuswohnressort umbauen wollte. Dem stellte sich eine Bürgerinitiative in den Weg, die das Rathaus für die Allgemeinheit erhalten wollte. Die eigens gegründete „Rathaus Friedrichshagen Projekt GmbH & Co.KG“ konnte 2014 schließlich einen Erbbaupachtvertrag mit dem Senat abgeschließen. Das Rathaus wurde seither denkmalgerecht saniert und modernisiert. Die Räumlichkeiten werden teils von der AG selbst genutzt, teils vermietet. Der Nutzer des Ratskellers ist die „Brau- und Genusswerkstatt Berlin-Friedrichshagen AG“ die den Ratskeller von 2021 bis 2023 umgebaute, sanierte und restaurierte. Am 30.4.2023 wurde der „Ratskeller Friedrichshagen 2.0“ als Brauereiausschank und Speisenwirtschaft eröffnet. Angeboten werden neben einigen Gerichten der Berliner Küche mehrere Craft-Biere unter dem Namen „Dolle Molle“: das Pils „Sonnenhell“, das Lagerbier „Kupfersamt“, der Mai-Bock „Bärenstark“, das Schwarzbier „Zappenduster“. Außerdem gibt es noch den Berliner Maulbeer-Brand „Großmaul“, eine Eigenkreation der Genusswerkstatt mit 38%. Die Biere werden derzeit noch in einer Brauerei im benachbarten Altlandsberg gebraut, aber die Einrichtung einer eigenen kleinen Brauerei ist geplant – alles eine Frage des Geldes, der gute Wille ist nämlich da und der Bauantrag soll auch schon gestellt sein. Ausschank ist im Ratskeller (0,5 Liter für 5,60 € / Stand 05.2024) oder im Außer-Haus-Verkauf in 1-Liter-Flaschen und 2-Liter-Krügen (wiederverwendbar), die man im Ratskeller erwerben kann. Im Ratskeller finden auch unterschiedlichste Veranstaltungen statt. Im Rahmen einer geschlossenen Veranstaltung war ich nun auch im Ratskeller. Die Räume sind schön restauriert und ziemlich urig. Die angebotenen Häppchen waren jetzt nicht so mein Fall, aber das ist natürlich Geschmackssache. Gelungen war die Bierverkostung mit den putzigen kleinen Biertulpen. „Sonnenhell“ und „Kupfersamt“ waren nicht so wirklich meins – zu bitter. Der Maibock fiel bei mir wegen seiner Süße durch … erinnerte mich ein wenig an das bei mir so unbeliebte Radler und an den ebenfalls von mir verschmähten „Schwarzen Abt“ aus Neuzelle. Aber das Schwarzbier „Zappenduster“ war voll meins – ein herrliches mildes süffiges Bier. Leider waren die kleinen Bierverkostungstulpen immer so schnell leer …. :-) Der Service war trotz proppevollem Keller schnell, aufmerksam und hat die Biersorten gut erklärt. Da das Gefallen von Häppchen und Biersorten reine individuelle Geschmackssache ist, gibt es natürlich in der Bewertung trotzdem volle Punktzahl. Wer will, kann sich ja mit einem Besuch ein eigenes Urteil bilden. ...”weniger

Unzumutbar? 21.01.2019Berndi3000

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„Ein schönes Gebäude. Durch die eindruckvolle Architektur, fällt dieses Gebäude sofort auf. Definitiv einen Ausflug wert. ...”weniger

Unzumutbar? 10.02.2017Lars M.

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„Früher einmal ein Rathaus - heute....? Das Friedrichshagener Rathaus ist ein wahrlich auffälliger und der einzig bedeutende Prachtbaut in ...” mehr

Unzumutbar? 24.11.2014grubmard

verifiziert durch Checkin, Community, via golocal Die hier abgebildeten Bewertungen wurden von den Locations über golocal eingeholt.

„Das Rathaus in der Bölschestraße stammt noch aus der Zeit als Friedrichshagen selbstständige und wohlhabende Gemeinde des Landkreises Niederbarnim war. 1897 beschloss der Gemeinderat den Bau eines repräsentativen Rathauses mit Standesamt und Gefängnis in der damaligen Friedrichstraße. Genutzt wurde ein Grundstück, dass der Gemeinde durch Erbschaft zugefallen war. Der Gebäudekomplex wurde in nur 2 Jahren errichtet und am 9.11.1899 eingeweiht. Als Rat- bzw. Amtshaus wurde das Gebäude bis zur Eingemeindung Friedrichshagens nach Groß-Berlin im Jahr 1920 genutzt. Mit der Zugehörigkeit zum damaligen Stadtbezirk Berlin-Köpenick verlor der Ort seine Selbstständigkeit. In den folgenden Jahrzehnten diente das Rathaus als Dienstsitz für verschiedene stadtbezirkliche Dienststellen. Den 2. Weltkrieg überstand das Gebäude relativ unbeschadet. Ab 1946 war im Rathaus das Polizeirevier/Volkspolizeirevier Friedrichshagen untergebracht. Nach der Wiedervereinigung blieb das Gebäude Sitz des örtlichen Abschnitts der Berliner Polizei. 2011 wurde im Rahmen der Polizeireform der Abschnitt Friedrichshagen aufgelöst und mit anderen Köpenicker Polizeiabschnitten im Großrevier in der Köpenicker Karlstr. zusammengelegt. Das seit den 1970er Jahren unter Denkmalschutz stehende Rathaus stand dann leer und sollte nach Plänen von Investoren in eine Nobeleigentumswohnanlage umgewandelt werden. Damit wollte sich eine Gruppe Friedrichshagener Bürger und Gewerbetreibender nicht abfinden. Sie gründeten die „Rathaus Friedrichshagen GmbH & Co KG“ und konnten den gesamten Komplex schließlich mit einem Bankkredit kaufen. Gesellschafter können für jeweils 5000 €uro Anteile erwerben und sich dann „Ratmitglied“ nennen. Geplant ist eine Nutzung als offenes Bürgerhaus für kulturelle, soziale und gewerbliche Zwecke. Angedacht sind auch ein Bürgeramt (was angesichts der prekären Personallage im Stadtbezirk Treptow-Köpenick bezweifelt werden darf) und eine Zweigstelle des Köpenicker Standesamtes. Auch die Einrichtung eines Restaurants „Ratskellers“ ist in Planung. Einige Räume werden bereits gewerblich und als SPD-Wahlkreisbüro benutzt. 2014 konnte ein Erbbaupachtvertrag bis 2053 abgeschlossen werden, um den Bestand des Rathauses zu sichern. Errichtet wurde das Rathaus als viergeschossiger Bau im spätgotischen Stil mit Elementen der Renaissance. Zur einstigen Friedrichstr., heute Bölschestraße, hin besteht die Fassade aus Sandstein. Das hohe Eingangsportal wird von 2 gusseisernen Laternen flankiert. Über dem Portal, zwischen den Laternen, kann man noch heute die Befestigungsspuren für den hier einst angebrachten Preußen-Adler erkennen. Oben im Giebel darf natürlich auch die Rathausuhr nicht fehlen. Ganz im großbürgerlichen Stil hat man im Innern mit Stuck, Blattgold, Schnitzereien und unechtem Stuckmarmor nicht gespart, was dem Haus später den Namen „Schönstes Polizeirevier Deutschlands“ eintrug. Nicht in allen Diensträumen ist die prachtvolle Gestaltung erhalten geblieben. Aber Treppenhaus und ehemaliger Ratssaal zeigen sich in alter Pracht (siehe Fotos). Im Ratssaal findet man außerdem kleine Wandbilder mit Friedrichshagener Motiven sowie das große Wandgemälde „Der Alte Fritz und die Siedler“ von Woldemar Friedrich aus dem Jahr 1903. Es zeigt den Ortsgründer König Friedrich II. v. Preußen beim Besuch der Friedrichshagener Seidenspinner-Kolonisten. Das Bild wurde vermutlich Ende der 1940er Jahre übermalt und galt als vernichtet. Während der großzügigen Restaurierungsarbeiten 1999 konnte die Übermalung aber entfernt und das Bild wieder zugänglich gemacht werden. Besichtigt werden kann das Rathaus ua. an Tagen des offenen Denkmals, des offenen Ateliers und des Friedrichshagener Bölsche- bzw. Brauereifestes. ...” mehr


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Weitere Schreibweisen der Rufnummer

0179 4707839, +49 179 4707839, 01794707839, +491794707839

Häufig gestellte Fragen

Wie lautet die Adresse von Rathaus Friedrichshagen?

Die Adresse von Rathaus Friedrichshagen lautet: Bölschestr. 87, 12587 Berlin

Wie sind die Öffnungszeiten von Rathaus Friedrichshagen?

Rathaus Friedrichshagen hat dienstags bis freitags von 10:00 - 19:00 Uhr und samstags von 10:00 - 14:00 Uhr geöffnet.

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