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„Wenn ich jedes Jahr in der Adventszeit die wertvollen, gesammelten Jahreskugeln von Villeroy & Boch meiner
Bekannten bestaune, bin ich immer wieder begeistert von den schönen kleinen Kunstwerken aus feinster Keramik, mit wundervollen, kreativen Motiven, die jede Kugel zu einem Schmuckstück machen. Keine Ahnung wie viel sie schon gesammelt hat - an die zwanzig sind es sicherlich, die an ihrem künstlichen kleinen Tannenbaum in der guten Stube hängen, ohne viel anderes Beiwerk, damit die Kugeln ihren großen Auftritt haben. Und jedes Jahr kommt eine dazu - die sie sich von ihrer Tochter schenken lässt.
Villorey & Boch - ein Weltunternehmen höchster Güte, die nicht nur Geschirr, Gläser und Sanitärkeramik herstellen, sondern eben auch kleine, feine Keramikschönheiten, von hoher Qualität.
Alles beginnt 1745, als ein königlicher Kanonengießer sich beruflich verändern möchte. Seine Idee: die Herstellung von Keramik. In einem kleinen Dorf in Lothringen beginnt er drei Jahre später mit seinen drei Söhnen mit der Umsetzung. Die Geburtsstunde von Villorey & Boch hat begonnen!
Aller Anfang ist schwer und schleppend, aber es dauert nicht lang, erlangt das Unternehmen zunächst in Europa und dann in der ganzen Welt Ansehen und Ruhm.
Eine der bekanntesten Reihen des Unternehmens ist "Alt Luxemburg" mit seinem zarten blauen Muster, ähnlich dem blauen Zwiebelmuster.
Bald konzentriert sich Villorey & Boch nicht nur mehr auf feines Porzellan, sondern stellt auch edle Gläser her, die in die ganze Welt geliefert werden - zunächst nach Paris, Warschau und London. Danach auch nach Moskau, St. Petersburg, Skandinavien, Italien,Spanien, Griechenland, Türkei und Schweiz. Und wenige Jahre später wurde über den Atlantik geliefert - das Ziel war Nord- und Südamerika, die alle die wertvollen Gläser von Villorey & Boch haben wollten.
Nach Geschirr und Gläsern, erfolgten Kachelöfen und feine Fliesen. Im Jahr 1876 Sanitärkeramik, wie edles Waschgeschirr. Ein Jahr später wollte das Unternehmen künstlerisch sich austoben und fertigte Figuren aus Terrakotta an.
Eine große Ehre war es, für den Kölner Dom 1890 das Bodenmosaik herzustellen. Für herrschaftliche Häuser und dem Adel wurde sowie so unlängst hergestellt, was erwünscht wurde. Selbst für den Papst!
Nun fehlten im Sortiment nur noch Wannen und Toiletten, mit deren Produktion 1899 begonnen wurde und mit denen das Unternehmen noch heute große Gewinne erzielt.
Selbst Fliesen für den Holland Tunnel, der 1920 unter dem Hudson River erbaut wurde und von New York nach New Jersey führt, lieferte Villeroy & Boch die Fliesen!
Die 30er Jahre bringen eine Veränderung im Design - jetzt ist Art Déco und Bauhaus gefragt. Das Unternehmen passt sich den Wünschen an und dem Zeitgeist der 30er Jahre. Nun muss es nicht mehr verspielt sein, sondern klare und gerade Formen haben. Keine Schnörkel und dergleichen!
Doch nach dem vielen Ruhm kommen mit dem 2. Weltkrieg Schicksalsschläge hinzu, von dem sie sich nur schwer erholen, denn Produktionsstätten wurden gänzlich zerstört und nun hieß es wieder von ganz vorn zu beginnen! Welch eine Mamutsaufgabe! Erst 1959 geht es mit Villorey & Boch in Luxemburg wieder aufwärts.
Es gehen einige Jahre ins Land, bis sie auch Japan für sich gewinnen, und große Lieferungen dorthin erfolgen.
Jetzt geht es wieder steil bergauf mit Villorey & Boch, so, dass sie die Porzellanmanufaktur Heinrich in Selb 1976 übernehmen.
Fehlt nun nur noch feines Bone China Geschirr, dessen Herstellung sehr aufwendig ist und zu dem edelsten Porzellan der Welt gehört, weshalb es auch Knochenporzellan genannt wird, weil es sehr weiß, zart und durchscheinend ist. Doch ein Weltunternehmen muss auch das edelste Porzellan der Welt herstellen können - ist ja eine Selbstverständlichkeit!
Mit dem Kauf zweier Unternehmen jeweils in Ungarn und Rumänien bringt es Villorey & Boch weiter voran. Nun geht es nur noch vorwärts und nicht mehr rückwärts. In noblen Hotels wird ausschließlich von Villorey & Boch Geschirr gespeist und getrunken. Weltweit versteht sich!
Noch heute ist Villorey & Boch ein gängiger Name und vielen bekannt - ob sie mit dem Namen Geschirr, feine Gläser oder Waschbecken verbinden ist letztendlich egal. Es ist erstaunlich, wie ein ehemals königlicher Kanonengießer aus Lothringen, gemeinsam mit seinen drei Söhnen, ein Unternehmen aufbaute, dass letztendlich Weltruhm erlangte.
Und wenn ich jedes Jahr die hübschen Jahreskugeln meiner Bekannten betrachte, kann man gar nicht glauben, wie alles im Jahr 1748 begann...
...”weniger
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„Bereits der 2. WC-Sitz von Villeroy & Boch ist an den Scharnieren gebrochen. Bekannterweise sind Produkte
von Villeroy & Boch auch kein Schnäppchen! 10 Jahre Garantie angeblich... Die Antwort des Kundenservice:
"Bzgl. Bruch WC Deckel: Generell gilt zu sagen, das der Deckel nicht als Sitzmöglichkeit verwendet werden, der punktuellen Belastung aber dennoch standhalten sollte."
Hier stellt sich mit generell die Frage... Für was benötigt man einen WC-Sitz, wenn er nicht zum darauf sitzen gedacht ist???
Eine bodenlose Frechheit!!!
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„Wir haben 4 verschiedene Designs im Gebrauch, teilweise seit 1981 !!! und sind immer wieder von jedem
einzelnen begeistert. In der Weihnachtszeit steht bei uns nur "Toy's delight" auf dem Tisch. Die Mitarbeiter in allen Geschäften -ob Salzburg, Tegernsee oder Mettlach - sind stets freundlich und sehr hilfsbereit. Die erste Reklamation nach 41 Jahren V & B- Nutzer wurde nun innerhalb von 4 Tagen bearbeitet und das Teil wurde mir ersetzt. Das finde ich sehr lobenswert.
Wer einmal nach Mettlach kommt, sollte unbedingt die V & B Erlelbniswelt besuchen. Eine traumhaft sschöne Ausstellung. Als Geschirr-Liebhaber fühlt man sich hier gleich zuhause.
5 Sterne sind verdient !!!
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