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Rindermarkt Brunnen

Rindermarkt 1
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Meine Bewertung für Rindermarkt Brunnen

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Unzumutbar? 20.03.202102 Check

via golocal Die hier abgebildeten Bewertungen wurden von den Locations über golocal eingeholt.

„Der Roider Jackl ist ein Münchner Original gewesen. Der Brunnen ist künstlerisch gelungen. Macht was her. Bin gerne hier und denke an den Roider und seine Darbietungen. ...”weniger

Unzumutbar? 19.01.2021Kulturbeauftragte

verifiziert durch Community, via golocal Die hier abgebildeten Bewertungen wurden von den Locations über golocal eingeholt.

„Der Münchner Viktualienmarkt ist nicht nur wegen der kulinarischen Genüsse besuchenswert. Es ist gleichzeitig der Rahmen in dem man mehrere Brunnen gibt, die ich nach und nach vorstellen werde. Heute möchte ich mit dem Anfangen, der einem (humorigem) Sänger gewidmet ist – Roider Jackl. Ohne die angebrachte Benennung auf dem Sockel unter der Figur, die darauf hinweist, wäre eine genaue Zuschreibung alles anderes als einfach gewesen. Sicherlich bin ich nicht die einzige, der zwar die Darstellung als solche gefällt aber erst nachlesen muss, was das besondere an ihm gewesen ist. Ehrlich gesagt, ist es einer jener Namen, die höchstens lokal bekannt sind! Da ich keine weißen Flecken mag, möchte ich heute etwas über „Jakob“ – wie er eigentlich hieß, berichten. In früheren Zeiten gab es das sog. „fahrende Volk“, das die aktuellen Neuigkeiten von einem Ort zum nächsten verbreitet haben. Das was ich von Roider Jackl gelesen habe, erinnert schon an das gerade erwähnte. Seine „Spezialität“ waren die sog. „Gstanzln“. Das sind gereimte Vierzeiler, die besonders in Niederbayern, woher er stammte, sich einer großen Beliebtheit erfreuten. Geschichtlich sollen diese Lieder aus Italien stammen und dort seit der Renaissancezeit nachweisbar sein. Übersetzt soll es einfach nur „Strophe“ heißen. Jene, die Jackl von sich gab, konnte man nicht mit denen aus dem bäuerlichem Umfeld vergleichen, aus dem er stammte. Sie haben ihn aber nachhaltig geprägt. Das was ich in dem Zusammenhang gelesen habe, sollen sie recht bissig gewesen sein aber gleichzeitig auch humorig und pointiert sein. Manche Menschen sind schon früh mit Talenten „gesegnet“ die man im Laufe des Lebens als Brotverdienst ausgeübt werden. Was mich ein wenig verwundert hatte, dass dieser „Volksbarde“ hauptberuflich etwas ganz anderes gemacht hatte! Roider Jackl sagte mal über sich selbst „ein Mann, für alle Fälle“. Angefangen hatte er als Tischler. Danach fand er eine Anstellung in einem Hotel. So eine schicke Uniform, die er kurzfristig im Dienst trug, hat dazu beigetragen, dass ab 1927 sich für 12 Jahre bei der „Reichswehr“ verpflichten ließ. Diese war auch ein sozialer Aufstieg für ihn: in Anschluss konnte er eine (höhere) Beamtenkariere als Förster absolvieren und auch in dem Beruf tätig sein. Parallel dazu ab den frühen 1930-er Jahren war Jackl und sein Bruder Wastl im besagten Metier „unterwegs“ gewesen. Sie haben ein Wettbewerb gewonnen, der ihnen regelmäßige Auftrete im damals neuem Medium Radio beschert hatte. Das sollte nicht die einzige „Entscheidung“ fürs Leben in diesem Jahrzehnt gewesen: 1934 heiratet er Therese Schwaiger, im selben Jahr kommt Tochter Irma auf die Welt. 1939 folgt der Sohn Werner. Wenn es nach den damaligen Machthabern ginge, würde es die Erstgeborene gar nicht geben! Sie ist behindert zu Welt gekommen. Um ihr ein unbeschwertes Leben zu ermöglichen, hat er dementsprechend eine Beamtenlaufbahn angestrebt. Der Dame war, wie ich im Netz gefunden habe, ein langes Leben beschieden (gest. August 2014), was zu Beginn nicht absehbar gewesen ist! Ohne den 2. Weltkrieg wäre vielleicht einiges anders verlaufen: weder konnte er seine Ausbildung fortfahren aber auch was mich ebenfalls gewundert hatte, dass aufgrund dass er offiziell als Beamtenanwärter galt, wurde er vom Kriegsdienst befreit! Bis zum Kriegsende (durch sein Militärdienst bedingt) bleibt er in Freising, wo er als in der dortigen Kaserne als Ausbilder tätig ist. Viele der ausgeübten Tätigkeiten scheinen sich zu überschneiden: Förster, Bürgermeister und regelmäßige Auftritte im Funk, sowie später auch im lokalen Fernsehen (bayrischer Rundfunk). Bei diesen, vor allem bei dem alljährlich stattfindenden Starkbieranstich am Nockerberg (fiel bereits letztes Jahr Coronabedingt aus), wo bis jetzt politische Entscheidungen nicht nur Kommentiert, sondern auch sehr zugespitzt wiedergegeben werden. In der Kombination war er der „Narr“, der den anderen ein Spiegel vorhielt! Die Darstellung war so beliebt, sodass er (bis auf wenige Ausnahmen) als die „Hauptartaktion“ angesehen wurde. Ohne „Rücksicht auf Verluste“ verteilte er parteiübergreifend seinen Spott, ohne sich um das „Ansehen“ der karikierten Person zu kümmern! Freud und Leid können sehr nah bei einender liegen: im Gegensatz zu seiner Tochter war der Ehefrau Therese kein langes Leben bestimmt. Sie stirbt 1956 mit gerade 45 Jahren (aus welchen Gründen konnte ich nicht weiter nachverfolgen). Der „singende Förster“ arbeitet in diesem Metier bis 1967. Es sollte nur noch 8 Jahre dauern, bis er selbst einem Krebsleiden am 8. Mai 1975, mit 69 Jahren erliegt. Es soll aber nicht so trist bleiben: der Dargestellte besaß zu Lebzeiten Selbstironie! So hat er mal dieses von sich gegeben: „Jetzt muaß i aufhern zum Singa sonst wer i berühmt und kriag a r’a so a Denkmal da wo’s Wasser rausrinnt.„ Dieser Brunnen ist nicht die einzige Dargestellt in öffentlichem Raum, die an Roider Jackl erinnert. Weitere sind in seinem Geburtsort in Weihmichl, wo er am 17. Juni 1906 zur Welt kam. Wie man sich vorstellen kann, an seiner Wirkungsstätte in Freising. Persönlich kenne ich aber nur dieses, das auf den Viktualienmarkt in München zu sehen ist. Geschaffen wurde es 1977 von dem Bildhauer Hans Osel (* 30. August 1907 in Pasing - 28. Dezember 1996 in München). Neben diesem stammt auch in dessen Nähe die Brunnenfigur von Liesl Karlstadt gleichwohl von ihm, sowie weitere im Stadtgebiet, die ich persönlich nicht kenne. Diese Frau und den Brunnen werde ich demnächst vorstellen. Folgendes habe ich über den Hintergrund der Aufstellung erfahren. Der Brunnen wurde im Auftrag von Generaldirektor Paul Werner von der Bayern-Versicherung und Konrad Peteranderl, Bezirksdirektor von der Landesbausparkasse. Wie man sehen kann, besteht der Brunnen aus mehreren Teilen. Zu oberst ist der besagte Volkssänger zu sehen. Er steht locker mit einer Gitarre in der linken Hand. Wenn man sich die Darstellung anschaut, hat der Künstler sich an den Aufnahmen von ihm orientiert, die man noch heute im Netz finden kann. Mir gefällt dieser Brunnen recht gut. Zu finden ist es in nächster Nähe zum Prälat-Müller-Weg. Eine gute Orientierung bietet auch der Übersichtsplan des Marktes. Unter seinen Füßen ist eine Säule, auf der er steht. Jene wurde in die Mitte eines Steinbeckens platziert. An ihren Seiten wurden 6 Wasserhähne angebracht, aus denen bis zum Herbst Wasser raus sprudelt. Das Gesamterscheinungsbild ist bei unserem Besuch passabel gewesen. Was ich ein wenig schade finde, dass im Vergleich zu den anderen Brunnen diese von Jackl relativ schlicht daher kommt. Vielleicht ist das auch in der Form so gewollt worden. Auf dem Sockel erinnert die Figur an eine bedeutende Persönlichkeit, an die man sich gerne erinnert. Man kann es als eine „Ausnahme“ bezeichnen, weil es sich um einen Menschen handelt, der mitten im Leben stand und dennoch als besonders angesehen wurde! Habe sehr lange nachgedacht, welche Gesamtwertung hier angebracht wäre, so möchte ich sehr gute 4 Sterne vergeben. ...”weniger

Unzumutbar? 10.03.2020William T.

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„A local turned me on to Ruff's and I was not disappointed. Great burger, crispy fries and reasonably priced for Germany's tourist district! ...” mehr

Unzumutbar? 08.01.2019Chantel H.

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„We were actually on our way to a different spot for dinner but we saw how busy this place was and we all decided we could go for burgers. ...” mehr

Unzumutbar? 14.10.2015Jan B.

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„Preisleistung einfach die beste! Sehr leckere leckere Burger mit durchdachter Auswahl, frische knusprige Pommes und dazu eine große Auswahl ...” mehr

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Foursquare 4.5/10
aus 60 Bewertungen
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