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„"Quadratisch, praktisch, gut" - diesen Slogan kennt wohl jeder von Ritter Sport Schokolade aus der Werbung,
und dies schon über viele Generationen hinweg. In der DDR nicht zu haben, kamen DDR Bürger erst nach der Wende in den Genuss der quadratischen Schokotafel. Mein Mann liebte sie von Anfang an, bevorzugte Marzipan, und auch ich griff gern zu Marzipan und Nugat, sowie Rum Traube Nuss.
Aber irgendwann, vor ungefähr 15 Jahren, schien meines Erachtens die Qualität nachzulassen. Sie schmeckte mir nicht mehr. Das Marzipan war innen hart, die Schokolade außen schmeckte nach gehärtetem Fett. Nein, Ritter Sport mochte ich nicht mehr und auch mein Mann griff immer seltener zu Ritter Sport. Hin und wieder probierten wir Sondersorten, aber Fan wurden wir nicht mehr.
Bis letztes Jahr ich bei den Nachbarn Ritter Sport Schokolade "zu naschen bekam" - und auch noch meine Lieblingssorten! Nanu? Ich ließ jedes quadratische Stückchen auf meiner Zunge ganz langsam zergehen - schmeckte Ritter Sport plötzlich wieder so wie nach der Wende und in den 90er Jahren? Scheinbar, denn die Nugat schmolz geradezu köstlich in meinem Mund und die Marzipan war nicht mehr irgendeine feste Masse, sondern wieder jenes feine Marzipan, wie ich es kannte. Auch die Schokolade drumherum hatte wieder Qualität und schmeckte!
Schokolade - für mich gehört sie im Leben dazu. Sie versüßt den Alltag und tröstet über manchen Kummer hinweg. Da ist 'ne Tafel schneller verputzt, als man es für möglich hält. Zügeln kann ich mich bei Schokolade kaum. Will ich auch gar nicht.
Es war damals eine geniale Idee von Clara Ritter, die Schokolade einmal anders anzubieten. Sie sollte in jede Jackentasche passen - was sie heute noch macht, vorausgesetzt die Jacke hat Taschen, ansonsten kommt sie in die Handtasche. Sie sollte nicht so leicht brechen und das gleiche Gewicht wie eine normale lange Tafel haben. Das Quadrat wird beliebt und Kult.
Dabei begann Ritter Sport mit der Herstellung von Pralinen. Im Jahr 1912 legten Alfred Eugen Ritter und Clara Ritter in Stuttgart-Bad Cannstatt den Grundstein für die Schokoladen- und Zuckerwarenfabrik.
Ein paar Jahre später steht ein Umzug ins idyllische Waldenbuch an. Dort entsteht der neue Firmensitz von Ritter Sport. Im ursprünglichen Unternehmen wurde es einfach zu eng.
Wie jedes Unternehmen gab es auch bei Ritter Sport Höhen und Tiefen. In den Kriegsjahren gab es kaum Kakao und andere Rohstoffe. Da Alfred Eugen Ritter nicht bereit ist, der NSDAP beizutreten, erhält er keinen Kakao mehr. Somit ist die Herstellung von Schokolade Geschichte und er muss auf Fondant, Geleeartikel und Erfrischungssticks umstellen. Von nun an kann er nur noch in kleinen Mengen produzieren. Doch 1940 muss die Produktion komplett eingestellt werden. Andere Firmen besetzen das Fabrikgebäude. Unmittelbar nach dem Krieg wird in der ehemaligen Schokoladenfabrik Zahnpasta hergestellt. Für Alfred Eugen Ritter ein herber Verlust.
Erst 1950 ist Kakao uneingeschränkt wieder erhältlich. Ritter Sport nimmt die Produktion wieder auf und 1974 stellt Ritter Sport seine bunte Vielfalt vor. Da kennen wir DDR-Bürger die Ritter Sport Schokolade immer noch nicht, aber Alfred Otto, der Sohn von Alfred Eugen, der längst die Geschicke der Firma nach dem viel zu frühen Ableben seines Vaters übernommen hat, trifft mit den bunten quadratischen Tafeln genau den Zeitgeist der 70er Jahre.
Und heute? Heute kann Ritter Sport über 40 Sorten vorweisen. Für jeden Geschmack ist etwas dabei - wäre ja gelacht bei so einer großen Auswahl!
Das einstige kleine Unternehmen beschäftigt mittlerweile 1900 Mitarbeiter und erzielt jedes Jahr viele Millionen Umsatz - kein Wunder, Ritter Sport ist beliebt. Noch dazu wird die quadratische Tafel in über 100 Ländern weltweit verkauft.
Nun bin ich nach Jahren der Ritter Sport-Abstinenz wieder Fan von den quadratisch kleinen Kästchen. Nicht zu süß, klein, praktisch und sehr, sehr lecker! Einfach ein Genuss, den man sich gönnen sollte. Und jetzt zur Osterzeit landet sicher die eine oder andere Ritter Sport Schokolade im Osternest. Frohes Schlemmen!
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„Früher, ja früher, da war der Mensch ein in die raue feindliche Welt geworfenes Menschlein, der seine
Sorgen, Ängste und Plagen nur vor Gott oder das vermeintlich alles sonst wie Heilende tragen konnte.
Wenn aber alles Beten und Klagen nichts half, dann machte sich das kleine Menschlein auf zu verheißungsvollen Orten, kasteite sich und wallte zu vermeintlich heiligen Stätten, um sein Seelenheil oder wenigstens sein inneres Gleichgewicht wiederherzustellen.
Heute in unserer äußerst torkelnden Neuzeit verblasst das Heilige zunehmend oder läßt einen ganz und gar schaudern, aber seht das Rettende ist doch so nah.....
Leise flüstern die neuen bunten Götter von ihren Werbetafeln die aktuell gültigen Gebote:
"Kaufe Dir gute Laune, erlebe ungeahnte Glücksgefühle, sei zufrieden mit unseren Schätzen hiernieden, die du für wenige Penunzen erhälst...komme zu uns, wir wollen Dir nur helfen und dich ins neue Paradies leiten..."
Glück und Frieden findet der Schwabe und auch gerade die Schwäbin seit anno domini 2005 im Jahre des Herrn in Waldenbuch im tiefen schwäbischen Forst des Schönbuchs.
Hier ist ein wahrlich verheißungsvoller Wallfahrtsort entstanden, an dem des neu belebten aztekischen Götzen Xocolatl insbrünstig große Haufen von Euronenopfer dargebracht werden können.
Je größer das Opfer, desto reicher beschenkt der Götze den Wallfahrer oder die Wallfahrerin mit seinen ewig heilenden Schätzen....
Die Heilsversprechen sind im Normalfall quadratisch, praktisch und gut, nett bunt und auch ökologisch verpackt und für die Heilsuchenden überaus günstig, gerade deshalb wird er - der Schokogötze - in Schwaben besonders stark und inbrünstig verehrt....
Xocolatl ist allerdings auch ein wirklich netter Götze, so bietet er den ganz Armen und besonders Bedrückten kleine und extrem preiswerte Heilsbringer, die weniger als 100 Gramm wiegen mit Segen spendendem Rumaroma für den heilenden Rausch oder mit leichten Fehlern bei der Produktion unter dem Reliquiennamen "Bruchschokolade"....
Rundrum ein erfüllender Ort mit wirklich verkaufstüchtigen und seelenbalsamspendenden Hetären an den Kassen.....
Erleuchtet und glücklich grüßt Schroeder
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„Theoretisch wollten wir auf der Heimfahrt im theoretisch geöffneten Ritter-Sport-Schokoshop unsere Schokoladenvorräte
auffüllen. Praktisch hatten wir aber die Urlaubs- und Ferienzeit nicht bedacht und so war der Schokoshop just an diesem Sonntag im Juli geschlossen.
Blieb uns nur der Gang durch die geöffnete und kostenlose Schokoausstellung im Obergeschoß des modernen Besucher- und Ausstellungszentrums der Alfred Ritter GmbH im Aichtal am Rand von Waldenbuch.
Thematisch ist die kleine Ausstellung grob in „Wie aus Kakao Schokolade wird“ und die Geschichte der Fabrik, besonders ihres wohl bekanntesten Produkts „Ritter Sport“, unterteilt. Für all die, die denken, Schokoladentafeln wachsen an Bäumen auf der Schokoladenplantage, steht am Beginn des Rundgangs ein großer Kakaobaum, dessen Früchte, die Kakaobohnen, Ausgangspunkt der Begehrlichkeiten aller Naschkatzen sind. Umfänglich textlich wird dann erklärt, wie aus den Kakaobohnen in einem umfangreichen Produktionsprozeß die heißgeliebte Schokolade in den verschiedenen Süß- und Bitterstufen wird.
Es schließt sich ein Rundgang durch die Firmengeschichte an. Bereits seit 1912 produzierte die Firma von Alfred Ritter, damals noch in Cannstatt, Schokolade („AlRiKa Krem-Schokolade) und Zuckerwaren. Die Marke „Ritter Sport“ wurde 1932 mit dem Ziel eingeführt, eine handliche Schokoladentafel am Markt zu etablieren. Seit den 1970er Jahren wurde die Schokolade mit dem Slogan „Quadratisch. Parktisch. Gut“ beworben, ein Werbespruch, den viele in Ost und West kannten und kennen. Außerdem wurde in dieser Zeit auch die Knicköffnung der Tafeln eingeführt.
Die Ausstellung zeigt, auch hier mit viel Text, die Entwicklung der Marke „Ritter Sport“. Gezeigt werden Schokoladenverpackungen und Formen der vergangenen Jahrzehnte bis hin zur Gegenwart.
Auf Knopfdruck kann man sich auch selbst eine Minitafel produzieren lassen: In einer Vitrine mit einer Spielzeugfabrik rappelt erst das Fabrikgebäude, dann wird eine kleine Tafel „Ritter Sport“ mit einem Spielzeug-LKW zur Warenausgabe gefahren und dem begeisterten Kind (oder Erwachsenen) in die Hände gekippt. Eigentlich für Kinder gedacht, haben aber auch Erwachsene ihren Spaß.
Fazit: Interessant und sehenswert, aber sehr textlastig
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„Für den Fan der Ritter-Sport-Produkte ist der SchokoLaden (Fabrikverkauf) das wahre Paradies !
Hier
findet man wirklich ALLE Sorten, die Riiter Sport im Angebot hat - denn leider bekommt man in den meisten Supermärkten ja nur die gängigsten Sorten ...
Dazu gibt es hier schon oft vorab neue Sorten oder Sonderprodukte, die es so im Handel selten gibt.
Preislich ist es allerdings im normalen Sortiment nur bedingt interessant. Die Preise entsprechen fast den Preisen im normalen Einzelhandel, bei Angeboten kauft man im Einzelhandel auf jeden Fall günstiger ein. Dafür ist eben hier das Angebot größer.
Echte Schnäppchen macht man im "Hinterzimmer". Hier bekommt man z.B. eine gemischte Aktionstüte mit Schokolade und anderen Produkten (Schokowürfel, Rum, MInis ...) zu einem tollen Preis. Dafür muss man halt die Zusammenstellungen nehmen, die es gerade so gibt, - da kann auch mal Schokolade mit russischem Aufdruck drin sein. Dann gibt es mehrere Tafeln in einfacher Verpackung, "abgelaufene" Sorten (also nicht vom Datum her, sondern z.B. die Sommersorten dann im Herbst/Winter) oder andere Aktionsprodukte.
Für Schokoladenfans die volle Verführung !!!
ACHTUNG: Am Samstag ist es oft brechend voll - bereits auf den Parkplätzen und erst recht im Laden, wenn ganze Busse mit Kunden angekommen sind !
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„Der Ritter Sport Shop bietet einfach alles, was ein Schokoladenherz höher schlagen lässt. Man findet
dort jede Sorte der Ritter Sport Schokoladen und auch Fan-Produkte. Die Preise sind 10-20% billiger als im Handel. Bei der Bruchschokolade lassen sich sogar Rabatte mit weit über 30% ausschlagen. Und ein Stockwerk höher gibt es ein kleines Museum (kostenloser Eintritt) in dem man den Weg vom Kakao zur Schokolade entdecken kann. Alles wirklich sehr modern und mit sehr nettem Personal. Die Anfahrt sowie die Parkmöglichkeiten sind auch super. Deswegen 5 von 5 Sterne.
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